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Schuh-Defekt verhindert möglichen Spitzenplatz

"Das ist extrem bitter"

Bitterer Auftakt in die Bahn-Bewerbe der World Games Chengdu 2025 für Inline Speedskaterin Anna Petutschnigg: Ein technischer Defekt am Rollschuh verhinderte einen möglichen Spitzenplatz im Punkterennen über 5.000 Meter.

Klimatisierte Halle statt glühender Asphalt. Nach zwei Tagen auf der Straße ging es für Petutschnigg auf die Indoor-Bahn. Im „Chengdu Roller Sports Centre“ wurden im Punkterennen über 5.000 m darum – wie der Name schon sagt – Punkte gesammelt. 
Petutschnigg startete stark, lief im Spitzenfeld mit und holte schnell zwei Zähler. Dann ein Blick zu Coach Andras Toth und Schwester Nadja Oberschneider, kurz später stieg sie aus dem Rennen aus. Der Grund: Technischer Defekt am linken Schuh.

„Das ist extrem bitter, weil ich mich sehr gut gefühlt habe. Aber leider kann das passieren“, so die 23-Jährige. Einziges Trostpflaster: Petutschnigg kam nicht zu Sturz, was bei einem Materialdefekt ebenfalls passieren und zu Verletzungen führen kann.
Nach dem Rennen checkte das Team das Material. „Wir wissen nicht genau, was los war. Es können mehrere Gründe sein“, rätselt Toth.

Für den abschließenden Renntag am Freitag bedeutet das keine guten Vorzeichen. Um 8 Uhr Früh Ortszeit bestreitet Petutschnigg den Sprint über 1.000 m, am Abend (19 Uhr) folgt das abschließende Eliminationsrennen über 10.000 m. Mit welchem Material, ist noch unklar. „Wir haben zur Sicherheit einen neuen Schuh besorgt, aber wir werden erst kurz vor dem Rennen entscheiden.“