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Peychär tankt mit Sieg im Generationen-Duell Selbstvertrauen

Sieg macht Lust auf mehr: "Vieles besser gemacht!"

Generationen-Duell in der Squash-Box! Die selbst erst 29-jährige Jacqueline Peychär bekam es bei ihrem zweiten World Games-Auftritt mit der erst 13-jährigen (!) Ziyuan Yin zu tun.

Und weil ihre Gegnerin aus China kommt, durfte die Tirolerin außerdem am Center Court ran. Das Spiel selbst war nach der unglücklichen Auftakt-Niederlage Balsam auf Peychärs Seele.

Mehr Attacke

„Es ist immer schön, wenn man gewinnt, aber vor allem freut mich, dass heute viele Dinge besser gelaufen sind“, ging die Olympia-Hoffnung nach 22 Minuten als 3:0-Siegerin (11:6, 11:6, 11:4) aus dem Glaskubus.

„Ich habe mich flüssiger und besser bewegt, konnte gut nach vorne attackieren und habe meine Gegnerin immer unter Kontrolle gehabt“, hat das Erfolgserlebnis Druck ab- und Spaß-Faktor aufgebaut.

„Die Erfahrung World Games ist super, weil wir hier vier nagelneue Glascourts haben, wo wir normalerweise bei Turnieren froh sind, wenn es einen gibt, weil hier Zuschauer:innen sind, weil mich hier ein ganzes Team begleitet, während ich sonst meistens alleine unterwegs bin.“ 

Viel Rundherum

An das Drumherum musste sich Peychär aber auch erst gewöhnen. „Es sind doch viele Reize, die auf einen einprasseln. Aber ich merke jetzt schon, wie wichtig es ist, das mit Blickrichtung Olympische Spiele 2028 schon mal erlebt zu haben, kann das jetzt, wo ich schon mal reingeschnuppert habe, viel besser kategorisieren. Auch wenn es in Los Angeles sicher noch größer wird, weiß ich zumindest ungefähr, was im Falle einer erfolgreichen Qualifikation auf mich zukommt.“

Vorerst gilt der Fokus aber weiterhin den World Games. Drei Siege noch, dann wäre es zumindest der 17. Platz für die Wahl-Niederösterreicherin, die am Sonntag auf Karolina Srmakova aus Tschechien trifft.

„Ich habe große Lust, zu zeigen, wofür ich die letzten Wochen und Monate trainiert habe, möchte weiter Matchpraxis und Erfahrungen in den Glasboxen sammeln. Die neue Saison startet gerade erst – und da ist jedes Spiel wichtig, für alles, was kommt.“ 

Harte Nuss

Daniel Lutz verlor zu Mittag sein zweites Match gegen Nasir Iqbal deutlich mit 0:3, war gegen den starken Pakistani auf verlorenem Posten.

„Ich habe gewusst, dass es eine harte Nuss wird. Schade, dass ich im dritten Satz den Sack nicht zumachen konnte“, machte der Salzburger beim Stand von 8:6 keinen Punkt mehr.

Am Sonntag bekommt es der 19-Jährige mit dem erst 16-jährigen Chinesen Xuanyi Zhu zu tun.