Need for Speed! Kahofer beendet World Games mit "Genussprojekt"
"Das war ein cooler letzter Tag"
Für Parkour-Athlet Tobias Kahofer sind die World Games Chengdu 2025 (7. bis 17. August) beendet. Im Speed-Bewerb verpasst der 22-jährige Tiroler das Finale, er nimmt dennoch viele positive Eindrücke mit nach Hause.
Nach Platz sieben im Freestyle stand am Mittwoch nahe des Xinglong Lake der Speed-Bewerb auf dem Programm. Dabei müssen die Athleten einen vorgegebenen „Kurs“ aus Obstacles schnellstmöglich absolvieren.
Für Kahofer eine Art „Genussprojekt“, denn sein Fokus liegt auf dem Freestyle. „Ich trainiere Speed nicht explizit und habe mich im Freestyle für die World Games qualifiziert. Die Veranstalter wollten aber alle Athleten in beiden Disziplinen starten lassen.“
Also nahm er die Speed-Quali in Angriff – wie gewohnt mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Mit 32,61 Sekunden landete Kahofer auf Rang acht. Auf den Quali-Schnellsten Jaroslav Chum (CZE) fehlten 6,34 Sekunden, auf die Finalqualifikation der Top-6 4,82 Sekunden. „Ich hatte keine Erwartungen und wollte es einfach genießen. Das ist mir definitiv gelungen, ich bin sehr zufrieden – das war ein cooler letzter Tag.“
Kahofer nimmt zwar keine Medaille, aber jede Menge Erfahrung und Rückenwind mit nach Hause. „Ich bin sehr dankbar, dass ich dabei sein konnte. Erwartungen hatte ich kaum, da ich noch nie bei World Games war. Ich war definitiv überrascht, wie groß es aufgezogen ist, wie viele Leute da waren und wie cool es war, sich mit den besten Athleten der Welt zu messen.“