Emotionale Siegerehrung für Faustball-Herren: "Haben gemeinsam viel bewegt!"
Das Warten auf Gold geht weiter, aber neue Medaillen-Serie ist gestartet
Emotionaler Moment für Österreichs Faustball-Nationalteam der Männer bei den World Games. Zwar geht das Warten auf die erste Goldmedaille seit Duisburg 2005 und also mittlerweile 20 Jahren weiter, aber zumindest steht man nach der Nullnummer von Birmingham 2022 wieder am Stockerl – und wie schon 2019 in Kaohsiung (TWN), 2013 in Cali (COL) und 2017 in Breslau (2017) haben die Spieler abermals Bronze um den Hals.
Insgesamt hält Faustball Austria bei den Herren nun bei zwei Gold-, zwei Silber- und sechs Bronzemedaillen in der World Games-Geschichte.
Lohn und Motivation
„Wenn man die Medaille bekommt, weiß man, wofür man die letzten Monate und Jahre gearbeitet hat. Wir sind überglücklich, dass uns das heute gelungen ist“, meinte Zuspieler Michael Hölzl.
Teamkollege Martin Pühringer ergänzte: „Dieser Erfolg gehört der ganzen Mannschaft, dem Trainer- und Betreuerteam und dem Verband. Wir haben alle gemeinsam viel bewegt, um hier in Chengdu erfolgreich zu sein. Die Medaille ist das Ergebnis dieses Einsatzes – und Motivation, weiterzuarbeiten.“
Es kommt einiges nach
Denn nach den World Games ist vor Europameisterschaft 2026 in Dänemark, das erstmals Austragungsort einer Faustball-EURO ist. Und irgendwann werden dann auch die Weichen für die nächsten World Games gestellt, die 2029 in Karlsruhe stattfinden.
Gut möglich, dass es davor einen Umbruch im Team gibt, für Karl Müllehner, der sich einen weiteren Zyklus offen lässt und nur von Saison zu Saison schaut, aber kein Problem: „Es kommen viele gute Spieler nach, ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft erfolgreich sein werden.“
Gold ging in Chengdu an Brasilien, das Titelverteidiger Deutschland beim 3:0-Erfolg nur 19 Punkte ließ.