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Wertvolle Erfahrung für Fuhrmann-Sisters

"Bei den nächsten World Games hole ich eine Medaille"

Österreichs Jiu-Jitsu-Duo verpasst bei The World Games in Birmingham (USA) die Finalphase.

Anna Fuhrmann, die es erst in letzter Sekunde zu den Olympischen Spielen der nicht-olympischen Sportarten geschafft hatte, muss sich in der Gruppenphase (Fighting -48kg) der Schweizerin Sina Staub mit 0:11 und der Französin Sandra Badie mit 0:14 geschlagen geben.

Nach einer Schulterverletzung und einem Kreuzbandriss samt zwei Operationen war es für die Burgenländerin ein Erfolg, in Alabama gestartet zu sein. „Für mich war es großartig, hier dabei sein zu können. Es sind nur die Besten der Besten am Start, weshalb ich keine großen Erwartungen hatte. Es ist mehr oder weniger wie erwartet gelaufen.“

Ihre Schwester Lisa (Fighting -63kg) war etwas knapper am Aufstieg in das Semifinale dran. Sie unterlag Weltmeisterin Lilian Weiken (GER) mit 1:10, gegen die Thailänderin Orapa Senatham hielt sie gut mit, unterlag letztlich aber knapp mit 4:5.

„Gegen Weiken war es wie erwartet, sie ist sehr stark. Im zweiten Kampf wäre etwas drin gewesen“, ärgerte sich die 20-Jährige. „Ich kann aber viel Positives mitnehmen. Die Erfahrung bei den World Games wird mir in Zukunft sicher weiterhelfen.“

Eines ist für die jüngere Fuhrmann-Schwester klar: „Ich komme wieder! In drei Jahren will ich wieder bei den World Games dabei sein – und eine Medaille für Österreich holen.“