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Nach Fünf-Satz-Krimi: Faustball-Damen spielen um Bronze

Dieses Duell mit Deutschland war nichts für schwache Nerven

Länderspiel-Atmosphäre im Berylson Soccer Park! Das Halbfinal-Duell der Faustball-Großmächte Österreich und Deutschland lockte am Dienstagvormittag viele Fans auf den Campus des Birmingham-Southern College, darunter auch die beiden Herren-Teams, die lautstark für Stimmung sorgten.

Und die Zuschauer:innen wurden für das frühe Aufstehen nicht enttäuscht, die beiden Frauen-Nationalteams zeigten großen Faustball-Sport über fünf Sätze. Und beinahe hätten Österreichs Damen die große Sensation und also den Finaleinzug geschafft.

Am Ende musste sich das Team von Michael Reisenberger knapp mit 13:11, 7:11, 12:10, 8:11 und 6:11 geschlagen geben.

„Wir wussten, dass wir alles auspacken müssen, um hier mithalten zu können – das ist uns gelungen. Mehr noch, wir haben vom ersten Ball weg keinen Respekt gezeigt, Kampfgeist bewiesen und den Deutschen phasenweise unser Spiel aufgezwungen. Schade, dass es am Ende knapp nicht gereicht hat“, war Reisenberger mit der Leistung seines Teams dennoch „unglaublich zufrieden“.

Davon wollten die Spielerinnen nach der Partie nichts hören, aber schon beim Mittagessen war der Blick wieder nach vorne gerichtet. „Im ersten Moment war es natürlich ganz, ganz bitter, weil wir so knapp dran waren am Finale. Aber wir können stolz sein auf diese Leistung, das nehmen wir mit für das Bronze-Match. Darauf liegt jetzt unser voller Fokus, weil klar ist: Ohne Medaille fahren wir nicht heim", verspricht Katharina Lackinger.

Das Spiel um Platz 3 findet am Mittwoch um 16:30 Uhr (23:30 Uhr MESZ) statt, die Gegnerinnen kommen aus Brasilien. Sport Pass Austria (www.sportpassaustria.at) überträgt die Entscheidung live.