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Faustball-Damen verpassen die Medaille

Brasiliens Star-Angreiferin eine Nummer zu groß

Der Medaillen-Traum ist geplatzt! Österreichs Faustball-Damen unterlagen Brasilien im Spiel um Platz drei mit 1:3 (11:3, 4:11, 8:11, 7:11).

Die Österreicherinnen starteten im Berylson Soccer Park stark in die Partie und sicherten sich den ersten Satz eindrucksvoll. Dann kam bei den Brasilianerinnen Star-Angreiferin Tatiane Schneider ins Spiel und stellte die Österreicherinnen mit ihren druckvollen Schlägen vor große Probleme.

„Das war der Knackpunkt, wir haben nicht die richtige Antwort darauf gefunden. Schade, dass sich die Mädels heute nicht für ein starkes Turnier belohnt haben. Der vierte Platz ist bitter, aber mit den Auftritten können wir sehr zufrieden sein“, analysierte Headcoach Michael Reisenberger.

Im dritten und vierten Satz zeigten die Österreicherinnen starken Kampfgeist, wurden jedoch nicht belohnt. „Es ist einfach bitter, wir können uns kaum etwas vorwerfen. Vielleicht haben wir nicht unsere allerbeste Leistung gezeigt, aber gegen Brasilien ist es immer schwer“, sagte Katharina Lackinger. 

Dass Brasilien überhaupt im Spiel um Platz drei und nicht im Finale stand, überraschte in Birmingham alle. Die Südamerikanerinnen unterlagen im Halbfinale überraschend der Schweiz und sicherten sich gegen Österreich Bronze.

Reisenberger: „Unser Ziel war eine Medaille, das haben wir leider verpasst. Dennoch können wir mit den Leistungen erhobenen Hauptes zurück nach Österreich reisen.“. Die Premiere des Damen-Faustball-Turniers bei den World Games war ein großer Erfolg: „Das war ein Meilenstein für das Frauen-Faustball. Für uns war es großartig, bei der historischen Premiere dabei zu sein. Ich bin sicher, dass es auch für die World Games eine Bereicherung ist, wenn wir dabei sind.“