Sport Austria ist die Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich.

FAQ Coronakrise

Folgender Fragenkatalog wird stetig erweitert und nach Aktualität geordnet. Haftungsausschluss: Die Empfehlungen und Auskünfte wurde nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Es handelt sich um allgemein ableitbare Einschätzungen der Folgen dieser Ausnahmesituation. Trotz sorgfältiger Recherche zu den einzelnen Themen können wir angesichts der derzeitigen Häufung von Anfragen, der Ausnahmesituation, der unbeständigen Sachlage, die sich zum Teil täglich ändert, sowie dem oftmaligem Fehlen einschlägiger Judikatur, eindeutiger Rechtsvorschriften und gefestigter Rechtsprechung jedoch ausdrücklich keine Gewähr oder Haftung für eine etwaige gerichtliche Durchsetzbarkeit der Informationen übernehmen. Es wird daher an das Verantwortungsbewusstsein jeder Person appelliert.

Generelle Information zum Zivildienst finden Sie auf der Webseite der Zivildienstagentur auf https://www.zivildienst.gv.at/

Generelle Informationen zum Präsenzdienst finden Sie auf der Webseite des Verteidiungsministeriums auf http://www.bundesheer.at/archiv/a2020/corona/index.shtml

Generelle Informationen für Arbeitgeber zu den Thema Zivil- oder Präsenzdienst finden Sie auf https://www.wko.at/service/faq-coronavirus-infos.html#heading_Arbeitsrechtliche_Informationen (Frage 22)

Nähere Informationen zu einer Diensfreistellung, um freiwillig bei einer Hilfsorganisation zu arbeiten, finden Sie auf https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Aussetzung_von_Arbeitsverhaeltnissen.html

Ob aufgrund der Coroankrise Miete oder Pacht entrichten zu ist, obwohl der Mietgegenstand nicht genutzt werden darf, kann pauschal und rechtsverbindlich so nicht gesagt werden und ist individuell zu betrachten. In Bezug auf Mietzinsminderung in Zusammenhang mit dem Coronavirus dürfen wir auf eine Information der Wirtschaftskammer verweisen: https://news.wko.at/news/wien/Information-zur-Mietzinsminderung-bei-Geschaeftsraummieten.html

Im §1 Art 32 2. COVID-2019 Gesetz ist festgehalten, dass Versammlungen von Organmitgliedern eines Vereins auch ohne physische Anwesenheit der TeilnehmerInnen durchgeführt werden können. In Abs. 2 kann die Bundesministerin für Justiz (BMJ) durch Verordnung nähere Regelungen betreffend die Durchführung der in Abs. 1 genannten Versammlungen treffen. Aktuell ist dies noch nicht geschehen. In den Statuten der Vereine/Verbände ist demnach zu prüfen, ob im Vorstand/Präsidium/Leitungsorgan die Möglichkeit von schriftlichen Umlaufbeschlüssen vorgesehen ist. Falls ja, kann man in diesen Gremien auf Umlaufbeschlüsse zurückgreifen (und können davor allenfalls Sitzungen über Videokonferenz abgehalten werden, wobei diesbezüglich empfohlen wird in diesen Gremien zu beschließen die Geschäftsordnung (GO) in diesem Punkt entsprechend zu ändern bzw. klarstellen oder wenn es keine GO gibt, eine GO zu diesen Punkt zu machen). Falls keine Möglichkeit von schriftlichen Umlaufbeschlüssen vorgesehen ist, erscheint eine Umlaufbeschlussfassung grundsätzlich denkbar, sollte aber gleichfalls im Vorstand/Präsidium/Leitungsorgan beschlossen werden. Bei Generalversammlungen verhält es sich ähnlich, wobei empfohlen wird, sofern kein unmittelbarer Handlungsbedarf durch die einzuhaltenden Einladungsfristen besteht, abzuwarten, ob und wie die Verordnung des BMJ aussieht. Falls dies nicht möglich ist, wird empfohlen grundsätzlich zur Generalversammlung einzuladen und in der Einladung zur Generalversammlung (wie grundsätzlich vorgesehen) die Tagesordnung mitzuteilen und dann zeitgerecht vor der Generalversammlung ggf. auf schriftliche Abstimmungen zurückzugreifen. Zur Sicherstellung der (laufenden) Vertretung nach Ablauf der Funktionsperiode sollte der Verein/Verband seine Bank informieren. Der Vorstand kann auch einer dritten Person (z.B. GeneralsekretärIn, Vorstandsmitglied, SteuerberaterIn, Rechtsanwalt/Rechtsanwältin) eine gesonderte (Handlungs-/General-)Vollmacht zur Vertretung des Vereins ausstellen, die dann befugt ist, den Verein zu vertreten.

Ab dem 27.3. können ausschließlich Selbstständige Anträge stellen. Die Antragstellung für Non-Profit-Organisationen aus dem Härtefall-Fonds erfolgt anhand eigener Förderrichtlinien. Diese werden von den zuständigen Ministerien noch ausgearbeitet. Über den Zeitpunkt der Antragstellung wird es gesonderte Informationen durch die mit der Abarbeitung beauftragten Wirtschaftskammer geben: https://www.wko.at/service/faq-coronavirus-infos.html

Laut den aktuellen Maßnahmen der Bundesregierungen sind Veranstaltungen abzusagen, der Sportbetrieb einzustellen und Sportstätten zu schließen. Sanierungsmaßnahmen-, Erhaltungs- und Wartungsarbeiten von Sportanlagen fallen unter den Ausnahmetatbestand des § 2 Z 4 der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes, BGBl. II Nr. 98/2020, idgF. § 2 Z 4 VO gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes lautet: „Ausgenommen vom Verbot sind Betretungen, die für berufliche Zwecke erforderlich sind und sichergestellt ist, dass am Ort der beruflichen Tätigkeit zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann, sofern nicht durch entsprechende Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann. Dabei ist darauf zu achten, dass eine berufliche Tätigkeit vorzugweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen soll, sofern dies möglich ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer darüber ein Einvernehmen finden.“ Das Betreten der Anlage ist demnach nur für berufliche Zwecke erlaubt, die unbedingt erforderlich und nicht aufschiebbar sind. Was darunter zu verstehen ist, muss im jeweiligen Einzelfall vom Arbeitgeber beurteilt werden. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass am Ort der beruflichen Tätigkeit zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann.

Die Möglichkeit zur „Corona-Kurzarbeit“ steht nun allen 15.000 Sportvereinen in Österreich offen! Darauf hat sich Sport Austria mit den Sozialpartnern verständigt. Bislang war dies nur Vereinen der Fußball-Bundesliga möglich. Damit soll besonders Vereinen und Verbände geholfen werden, die sich aufgrund der finanziellen Situation mit Kündigungen ihrer MitarbeiterInnen beschäftigen müssen. Achtung: Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2020, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich. Wichtige Information: Die Unterschriftsfelder der Sozialpartner können bei der Antragstellung frei gelassen werden!

Informationen zur Kurzarbeitszeit:

Notwendige Formulare zur Antragsstellung:

Ausfüllhilfe zum Antragsformular

Die Wirtschaftskammer wurde von der Bundesregierung mit der operativen Abarbeitung eines Härtefall-Fonds beauftragt. Dieser steht auch Personen, die nicht Mitglied der Wirtschaftskammer sind, zur Verfügung. Der Fonds mit einem Volumen von vorerst einer Milliarde Euro ist eine rasche Erste-Hilfe Maßnahme für die akute finanzielle Notlage in der Corona-Krise. Er unterstützt all jene Selbststständigen, die jetzt keine Umsätze haben, bei der Bestreitung ihrer Lebenshaltungskosten. Das Geld ist ein einmaliger Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden. Die Details zu den Voraussetzungen für eine Förderung sowie die Unterlagen, die Sie zur Beantragung der Förderung benötigen, finden Sie auf https://wko.at/haertefall-fonds

Unsere 15.000 gemeinnützigen Sportvereine und -verbände bieten seit Jahren unbezahlbare Leistungen, nicht zuletzt dank hunderttausender Ehrenamtlicher, die häufig seit Jahrzehnten ihre Tatkraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Solidarität, Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit haben den Sport in unseren Vereinen groß gemacht. Obwohl der Sportbetrieb eingestellt ist, Eintrittsgelder oder Kursgebühren fehlen, müssen die Vereine weiterhin für Miete und Unterhalt ihrer Sportstätten oder Stornogebühren aufgrund der Coronakrise aufkommen. Gerade jetzt ist es daher wichtig, dass Sie Ihren Verein unterstützen und ihm treu und solidarisch gegenüber bleiben. Wir appellieren daher in der aktuellen Phase Mitglied zu bleiben und weiterhin den Mitgliedsbeitrag zu bezahlen, zumal dieser in der Regel insbesondere dazu dient, die laufenden Kosten des Vereinsbetriebs zu decken. Die Mitgliedsbeiträge sind meist knapp kalkuliert und berücksichtigen Kosten, die ganzjährig anfallen wie zum Beispiel Verbandsabgaben und Versicherungsbeiträge. Die Teilnahme am Sportbetrieb stellt nur einen Teil der mitgliedschaftlichen Rechte dar. Hier liegt mitunter auch ein Unterschied zu kommerziellen Anbietern. Nach dieser schwierigen Zeit wird auch Ihr Verein wieder im vollen Umfang für Sie da sein. Sie haben nicht ohne Grund Ihren Verein als Ihre sportliche Heimat gewählt. Geben Sie Ihrem Verein eine Zukunft und lassen Sie uns gemeinsam dieser Krise trotzen!

Lt. 6.3. (Fußnote 2) der Bundesrichtlinie Kurzarbeitsbeihilfe (KUA-COVID-19) sind geringfügig Beschäfigte nicht förderbar (Stand 25.3.2020).

Wenn eine Anlage öffentlich zugänglich ist, ist die Anlage nach Möglichkeit abzusperren bzw. sind Hinweisschilder zur Sperre aufzustellen. Verstöße dagegen sind behördlich zu strafen (COVID-19-Maßnahmengesetz). Platzverweise können auch von Vereinsorganen oder MitarbeiterInnen ausgesprochen werden.

Leider ist aus heutiger Sicht nicht abzuschätzen, welche und wie lange Maßnahmen der Bundesregierung aufrecht bleiben und wie schnell diese Krise überwunden werden kann. Der aktuelle Erlass gilt jedenfalls bis 13.4. Es ist jedenfalls nicht undenkbar, dass Maßnahmen auch über diesen Zeitraum hinaus erhalten bleiben. Eine seriöse Vorhersage ist leider nicht möglich. Es liegt somit im Verantwortungsbereich jedes Veranstalters/Verbandes/Vereins, wie lange er abwartet, um eine Veranstaltung abzusagen. Viele Sportveranstaltungen (Eishockey-WM, Fußball-EM usw.) wurden bereits abgesagt.

In diesen unruhigen Zeiten gibt den Verbänden auch die BSG als Fördergeber ein Stück weit Sicherheit. So müssen bis auf weiteres Umwidmungen, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus begründet werden, nicht mehr von der Geschäftsführung der BSG genehmigt werden. Diese sind hiermit von der BSG automatisch pauschal genehmigt. Trotzdem müssen Sie aber, wie bisher, bei der BSG im Fördermanagement System online eingegeben werden.

Sollte es trotz Umschichtungen und Umwidmungen am Jahresende nicht möglich sein, die gesamte Förderung des Jahres 2020 zu verbrauchen und ist das durch die Verbreitung des Coronavirus begründet, dann können auch Rücklagen gebildet werden. Die so begründeten Rücklagen gelten hiermit automatisch pauschal von der Geschäftsführung der BSG genehmigt. Sie müssen aber ebenfalls im Fördermanagement System online eingegeben werden.

Die BSG kommt Ihnen auch aufgrund der außerordentlichen Bürosituation in Zusammenhang mit der Abgabenfrist der Sachberichte und Belegsaufstellungen für das Förderjahr 2019 entgegen. Für alle Organisationen, für die eine ursprüngliche Abgabefrist zum 28. Februar 2020 vorgesehen war und die noch keine Unterlagen bei der BSG abgegeben haben, wird die Abgabefrist bis 15. Mai 2020 verlängert. Für alle Organisationen, für die eine ursprüngliche Abgabefrist mit 30. April vorgesehen war, wird die Abgabefrist bis 1. Juni 2020 verlängert.

Es werden alle Organisationen, bei denen Nachreichungen und Stellungnahmen zum vorläufigen Prüfprotokoll in Zusammenhang mit der Abrechnung 2018 noch offen sind, ersucht die von der BSG gesetzten Fristen bestmöglich einzuhalten.

Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2020, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich.

Voraussetzung für den steuerfreien Bezug einer PRAE gem. § 49 Abs 3 Z 28 ASVG ist, dass die Tätigkeit, in deren Rahmen die PRAE bezahlt wird, nicht den Hauptberuf und nicht die Hauptquelle der Einnahmen bildet. Es muss also einen anderen Hauptberuf geben und die Einnahmen daraus werden wohl höher als die gewährte PRAE sein müssen. Es muss ich bei der Hauptbeschäftigung aber nicht zwangsläufig um eine Vollzeitbeschäftigung handeln. Wird also der Hauptberuf in Kurzarbeit ausgeübt, so kann trotzdem im Rahmen der Nebenbeschäftigung eine sozialversicherungsfreie PRAE bezahlt werden, sofern diese nicht höher ist als die Einnahmen aus dem Hauptberuf. Nach § 3 Z 16c EStG gibt es diese Einschränkung (Nebentätigkeit) gar nicht, daher kann die PRAE auch bei Kurzarbeit steuerfrei ausbezahlt werden. Wir weisen allerdings darauf hin, dass die PRAE eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung darstellt. Die Tätigkeit muss daher dergestalt sein, dass mit ihr auch tatsächlich Reiseaufwendungen zumindest dem Grunde nach verbunden sind.

Für Informationen rund um das Pferd verweisen wir auf den Österreichischen Pferdesportverband: http://www.oeps.at/main.asp?VID=1&kat1=78&kat2=495 und 02236 710 600 bzw. office@oeps.at. Einige Fragen zu diesem Thema sind auch auf der Website des Sozialministeriums unter der Kategorie "Haustiere" am Ende der Seite zu finden: www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Haeufig-gestellte-Fragen.html

Laut den aktuellen Maßnahmen der Bundesregierungen sind Veranstaltungen abzusagen, der Sportbetrieb einzustellen und Sportstätten zu schließen. Sport betreiben im Freien ist weiterhin erlaubt, solange es alleine bzw. mit Personen aus dem eigenen Haushalt passiert und Abstand zu anderen Personen gehalten wird. Generell wird aber an das Verantwortungsbewusstsein aller HobbysportlerInnen appelliert. Nicht alles, was nicht explizit verboten wurde, ist in der jetzigen Situation ratsam, wünschenswert und verantwortungsbewusst. So empfehlen wir Sport im unmittelbaren Umfeld zu betreiben, so dass dies nicht mit einer Anreise verbunden ist. Auch der Intensitätsgrad sollte nicht zu exzessiv ausfallen und das Risiko sollte minimiert werden. Es gibt auch gewisse weitere Einschränkungen die z.B. den Radsport und vergleichbare "riskikobehaftete" Sportarten betreffen: Zu vermeiden sind "mehrstündige Einzelfahrten, weil mit deren Dauer die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes und einer Verletzung steigt, vermeidbare Rettungseinsätze das ohnehin stark geforderte Gesundheitssystem strapazieren oder gar Menschenleben gefährden. Aus dem gleichen Grund sollen Mountainbike-Touren abseits asphaltierter Straßen, insbesondere in den Bergen, unterbleiben. Mehrstündige Einzelfahrten in höherer Intensität, weil diese die Abwehrkräfte negativ beeinflussen können." Auch der Alpenverein rät von Bergtouren ab. Halten Sie sich aber bitte diesbezüglich auch selbstständig auf dem Laufenden, da eine Verschärfung nicht auszuschließen ist.

Um die gewaltigen finanziellen Ausfälle auf Basis von konkreten Zahlen, Daten und Fakten transparent belegen zu können, werden einheitliche Kriterien ausgearbeitet und die Sportvereine und -verbände danach aufgefordert, ihre erlittenen Schäden auf Basis dieses Kriterienkatalogs genauestens zu dokumentieren und Sport Austria zu übermitteln. Diese Dokumentation wird dann dem Sportministerium übergeben. Sie bildet in weiterer Folge die Grundlage für Gespräche mit den Regierungsverantwortlichen über die Ausfallszahlungen.

Laut den aktuellen Maßnahmen der Bundesregierungen sind Veranstaltungen abzusagen, der Sportbetrieb einzustellen und Sportstätten zu schließen. Insofern können wir nur empfehlen, dass die AthletInnen zwar alleine im Freien Sport betreiben können, eine Trainingsanlage hat per se jedoch aktuell geschlossen zu bleiben.

Länderspezifische Reiseinformationen des Außenministeriums sind auf https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/laender/ zu finden, aktuelle Reisewarnungen auf https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reisewarnungen/. Stand 17.3. empfiehlt das Außenministerium von allen Reisen möglichst abzusehen. Auch die Grenzen zu Österreichs Nachbarländer sind größtenteils geschlossen.

Diese Frage pauschal zu beantworten wäre unseriös und fahrlässig, da dies eine spezifische Gesundheitsfrage ist, die möglicherweise noch gar nicht ausreichend untersucht wurde. Hier können wir Sie nur an die Helplines verweisen: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Hotlines.html

Diesbezüglich ist auf die jeweiligen Wettkampfordnungen bzw. allenfalls zwischenzeitig ergehenden oder ergangenen Beschlüsse des Meisterschaftsverantstalters zu verweisen.

Für Fördernehmer der Bundes-Sport GmbH (BSG) sind etwaig anfallende Stornogebühren in Zusammenhang mit dem Coronavirus in der BSG abrechenbar. Trotzdem wird erwartet zunächst mit dem Reiseveranstalter, insbesondere bei Reisen in Gebiete, für die eine aktuelle Reisewarnung des Außenministeriums gilt, eine Kulanzlösung ohne das Zahlen von Stornogebühren anzustreben. Vor einer endgültigen Absage einer sportlichen Aktivität (Reise zu Trainingslager oder Wettkampf), die grundsätzlich von der BSG gefördert wird, ist mit dem Geschäftsführer Sport der BSG, Mag. (FH) Clemens Trimmel, Kontakt aufzunehmen (office@austrian-sports.at; +43 1 50 32 344).

Diesbezüglich ist auf den zwischen den TeilnehmerInnen und dem Verein abgeschlossenen Vertrag über die Kursbeiträge zu verweisen. Grundsätzlich wird zu prüfen sein, aus welchem Grund die Absage erfolgt ist (siehe Frage zur höheren Gewalt) bzw. ob in den Verträgen die Möglichkeit, einen Ersatztermin anbieten zu können, enthalten ist. Liegt höhere Gewalt vor, hängt es von der konkreten Vertragsgestaltung ab, ob und wie diese (vor allem hinsichtlich Rückzahlung/Ersatztermine) geregelt ist.

Höhere Gealt ist dann anzunehmen, wenn ein außergewöhnliches Ereignis von außen einwirkt, das nicht in einer gewissen Regelmäßigkeit vorkommt bzw. zu erwarten ist und selbst durch äußerste zumutbare Sorgfalt weder abgewendet noch in seinen Folgen unschädlich gemacht werden kann. Unabwendbar ist aber auch jedes nicht außergewöhnliche Ereignis, das trotz aller erdenklichen Sachkunde und Vorsicht nicht abgewendet werden kann. Grundsätzlich werden Epidemien bzw. auch allgemeine umfangreiche behördliche Maßnahmen als höhere Gewalt anzusehen sein.

Ängste, Sorgen, Isolation - die aktuelle Coronavirus-Pandemie und die damit einhergehende Quarantäne und häusliche Isolation stellt die Menschen in Österreich vor völlig neue Herausforderungen. COVID-19 beeinflusst unser aller Leben und auch unseren Umgang mit unseren PartnerInnen, Kindern, Familie und FreundInnen oder ArbeitgeberInnen. Um in der aktuellen Krise so gut wie möglich zu helfen, hat der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) ein Informationsblatt erstellt, das zeigt, wie man mit Hilfe der Psychologie die Quarantäne und häusliche Isolation trotz Einschränkungen gut überstehen kann: www.boep.or.at/download/5e70a6b23c15c85df5000007/20160317_COVID-19_Informationsblatt.PDF

Per 16.3.2020 gilt ein Versammlungsverbot. Spiel- und öffentliche Plätze sollen gemieden, Sportplätze und -stätten geschlossen werden. Das Haus soll nur noch verlassen werden für Berufsarbeit, die nicht aufzuschieben ist, dringende Besorgungen wie Lebensmittel und um anderen Menschen zu helfen. Somit sollen Sportstätten und der Sportbetrieb, genauso wie die Vereinsbüros geschlossen bzw. eingestellt werden.
orf.at/stories/3157914/

Folgende Formulierung kann z.B. für die Absage von Veranstaltungen genutzt werden:
„Dem aktuellen Erlass der Bundesregierung folgend und zur Minimierung des Ansteckungsrisikos mit Covid-19 muss die Veranstaltung NN am DD.MM.JJJJ um HH:MM leider abgesagt werden.“

Das Bundesnetzwerk Sportpsychologie unterstützt AthletInnen in dieser herausfordernden Zeit, die auch von Absagen von Sportveranstaltungen geprägt ist: www.sportpsychologie.at/das-netzwerk/kompetenzzentren/bundeslandeskompetenzzentren-oebs-team/

Generell wird empfohlen sich bewusst häufig die Hände mit Seife zu waschen und ein Hände-Desinfektionsmittel aus der Apotheke zu verwenden, beim Niesen unbedingt Papiertaschentücher zu benutzen (entsorgen Sie diese sofort nach Gebrauch) oder in die Armbeuge zu niesen und husten, das Gesicht, v.a. Augen, Nase, Mund, nicht mit den Fingern zu berühren und engen Kontakt wie Umarmungen und Händeschütteln zu meiden. orf.at/corona/stories/3157265/

Das Europäische Verbraucherzentrum stellt Informationen zu Problemen und Rechten in Bezug auf den Coronavirus bei Pauschalreisen, Einzelbuchungen und für Reisende, die bereits unterwegs sind, zur Verfügung (https://europakonsument.at/). Zudem haben das Sozialministerium und der Verein für Konsumenteninformation eine Hotline für Fragen rund ums Reisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingerichtet. Die Hotline ist täglich (auch am Wochenende) von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 201211 erreichbar.

Sport Austria ist in Austausch mit dem Ministerium und versucht mit ExpertInnen die auftauchenden Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und den Folgen der erlassenen Verordnung zu beantworten. Ziel ist es, Ihre Fragen zu sammeln, abzuklären und dann auf unserer Website zu publizieren. Schicken Sie uns Ihre Fragen bitte an office@sportaustria.at

Im Internet finden sich viele Informationen zum Coronavirus. Informationen aus erster Hand erhalten Sie u.a. beim Gesundheitsministerium auf https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html. Eine Hotline zu Fragen rund um den Coronavirus der AGES wurde eingerichtet: 0800 555 621 (24 Stunden täglich erreichbar). Weitere Kontaktstellen auch für Arbeitgeber und -nehmer finden Sie zusammengefasst auch auf orf.at/corona/stories/3158087/