Sport Austria - Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich.

FAQ Coronakrise

Folgender Fragenkatalog wird stetig erweitert und nach Aktualität geordnet. Haftungsausschluss: Die Empfehlungen und Auskünfte wurde nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Es handelt sich um allgemein ableitbare Einschätzungen der Folgen dieser Ausnahmesituation. Trotz sorgfältiger Recherche zu den einzelnen Themen können wir angesichts der derzeitigen Häufung von Anfragen, der Ausnahmesituation, der unbeständigen Sachlage, die sich zum Teil täglich ändert, sowie dem oftmaligem Fehlen einschlägiger Judikatur, eindeutiger Rechtsvorschriften und gefestigter Rechtsprechung jedoch ausdrücklich keine Gewähr oder Haftung für eine etwaige gerichtliche Durchsetzbarkeit der Informationen übernehmen.

Aktuelle Lockerungsverordnung gültig seit 29. Mai

Allgemeine und sportartspezifische Handlungsempfehlungen

Folgende Übersicht bildet die Lockerungen für den Sport seit 29. Mai ab:

Sportarten und deren Ausübung

Ja, sofern die geltenden Regelungen wie ein Meter Abstand und Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumlichkeiten sowie zwei Meter Abstand bei der Sportausübung eingehalten werden. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Regelungen für Gastronomie und Hotellerie. Bei Übernächtigungen in Schlafräumen muss mindestens 1,5 Meter Abstand eingehalten oder für Trennung (z.B. durch Plexiglaswände) gesorgt werden. Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) sind in der Regel während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen. Dabei empfiehlt es sich, pro Aufsichtsperson eine Gruppe von maximal sechs Kindern/Jugendlichen zu betreuen.

Die Sommercamps gelten als Veranstaltung im Sinn der Verordnung. Damit sind im Juni 100 TeilnehmerInnen (ohne BetreuerInnen) erlaubt. Für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze gilt diese Höchstgrenze auch über den Juni hinaus. An Veranstaltungen mit fixen Plätzen dürfen ab 1. Juli in geschlossenen Räumen 250 Personen teilnehmen, im Freien bis zu 500. Im August werden die Höchstgrenzen weiter angehoben, auf 500 in Räumen und 750 im Freien. Bei mehr als 100 TeilnehmerInnen brauchen die Anbieter allerdings eine/n Covid-19-Beauftragte/n und ein Präventionskonzept.

Ein Leitfaden für Sommercamps und andere Ferienbetreuungsangebote seitens des Familienministeriums soll folgen.

Beide Sportarten weisen bei sportarttypischer Ausführung eine häufige und mitunter länger andauernde Unterschreitung des Mindestabstandes auf. Im Fußball etwa sind Zweikämpfe permanenter Teil des Wettkampfgeschehens, bei Standardsituationen (Eckball, Mauer beim Freistoß) wird der Mindestabstand auch über längere Zeiträume unterschritten. Beim Beachvolleyball kommt es in der Mehrzahl der Ballwechsel zur Unterschreitung des Mindestabstandes beim Block.

Grundsätzlich dürfen seit 29. Mai alle Sportarten, indoor wie outdoor, bei denen ein Mindestabstand von zwei Metern bzw. im öffentlichen Raum von einem Meter eingehalten werden können, ausgeübt werden. Dieser Abstand darf nur in Ausnahmefällen kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Faustball oder Segeln in bestimmten Bootsklassen möglich ist.

Vorerst nicht möglich sind: Kontaktdisziplinen im Kampfsport, Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Football, Rugby, Hockey, Tanzsport, Doppel im Badminton und Tischtennis, Squash usw.

Für Mannschaftssportarten gilt, dass diese von der Abstandsregelung im Freiluftbereich durch SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017, auch aus dem Bereich des Behindertensports, die aus ihrer sportlichen Tätigkeit Einkünfte erzielen, ausgenommen sind. Hier kann der Abstand von zwei Metern bei Ausübung der Sportart unterschritten werden, wenn die in seit 15. Mai geltenden, in § 8 Abs. 3 normierten Bedingungen erfüllt werden.

Nein, bei der Sportausübung muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Ein Mund-Nasen-Schutz muss nur beim Betreten der Innenanlagen getragen werden. Bei der Sportausübung ist jedoch der Zwei-Meter-Abstand einzuhalten.

Bis 30. Juni dürfen bei Veranstaltungen maximal 100 TeilnehmerInnen mitwirken, ausgenommen sind jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Das sind im Sportbereich etwa SchiedsrichterInnen, MitarbeiterInnen der Organisationseinheit und SpielerInnen.

Diese Regelung gilt nicht für Sportveranstaltungen, bei denen keine bestimmte Zahl an TeilnehmerInnen für die Durchführung erforderlich ist wie z.B. Laufveranstaltungen oder Radrennen. Bei solchen Veranstaltungen darf die Gesamtzahl der TeilnehmerInnen (SportlerInnen und ZuseherInnen) 100 nicht überschreiten.

Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist grundsätzlich ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen einzuhalten. Ausgenommen von der Abstandsregel sind:

  • Personen die im gemeinsamen Haushalt leben
  • Personen aus einer gemeinsamen BesucherInnengruppe (unter Besucher-/Besucherinnengruppe ist zu versehen: maximal vier Erwachsene zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben)

Kann der Abstand der Sitzplätze nicht eingehalten werden, sind die jeweils daneben befindlichen Sitzplätze freizuhalten, oder das Infektionsrisiko durch andere geeignete Schutzmaßnahmen zu minimieren.

Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Zusätzlich ist in geschlossenen Räumen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Ein Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen:

  • beim Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen
  • auf den zugewiesenen Sitzplätzen, wenn der Ein-Meter-Abstand nicht gewährleistet ist
  • bei Indoor-Veranstaltungen, ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze

Der Mund-Nasen-Schutz kann auf den zugewiesenen Sitzplätzen abgenommen werden, wenn ein Meter Sicherheitsabstand gewährleistet ist.

Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken gelten die Abstands-Regelungen für das Gastgewerbe.

Wettkämpfe und Sportveranstaltungen sind in Sportarten erlaubt, in denen das Einhalten der Abstandsregel von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben auch im Wettkampf gewährleistet ist.

Bis 30. Juni dürfen bei Veranstaltungen maximal 100 TeilnehmerInnen mitwirken, ausgenommen sind jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Das sind im Sportbereich etwa SchiedsrichterInnen, MitarbeiterInnen der Organisationseinheit und SpielerInnen.

Diese Regelung gilt nicht für Sportveranstaltungen, bei denen keine bestimmte Zahl an TeilnehmerInnen für die Durchführung erforderlich ist wie z.B. Laufveranstaltungen oder Radrennen. Bei solchen Veranstaltungen darf die Gesamtzahl der TeilnehmerInnen (SportlerInnen und ZuseherInnen) 100 nicht überschreiten.

Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist grundsätzlich ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen einzuhalten. Ausgenommen von der Abstandsregel sind:

  • Personen die im gemeinsamen Haushalt leben
  • Personen aus einer gemeinsamen BesucherInnengruppe (unter Besucher-/Besucherinnengruppe ist zu versehen: maximal vier Erwachsene zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben)

Kann der Abstand der Sitzplätze nicht eingehalten werden, sind die jeweils daneben befindlichen Sitzplätze freizuhalten, oder das Infektionsrisiko durch andere geeignete Schutzmaßnahmen zu minimieren.

Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Zusätzlich ist in geschlossenen Räumen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Ein Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen:

  • beim Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen
  • auf den zugewiesenen Sitzplätzen, wenn der Ein-Meter-Abstand nicht gewährleistet ist
  • bei Indoor-Veranstaltungen, ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze

Der Mund-Nasen-Schutz kann auf den zugewiesenen Sitzplätzen abgenommen werden, wenn ein Meter Sicherheitsabstand gewährleistet ist.

Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken gelten die Abstands-Regelungen für das Gastgewerbe.

Die Ausübung der Sportart auf Sportstätten ist unter Einhaltung des Abstandes von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, zulässig.

Zudem ist die Ausübung auf öffentlichen Flächen im Freien – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – unter Einhaltung des Mindestabstandes von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben möglich.

Sofern die Mannschaftsform der jeweiligen Sportart die entsprechenden Mindestabstände jederzeit gewährleisten kann, kann diese ausgeübt werden. Dieser Abstand darf nur in Ausnahmefällen kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Faustball oder Segeln in bestimmten Bootsklassen möglich ist.

Vorerst nicht möglich sind: Kontaktdisziplinen im Kampfsport, Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Football, Rugby, Hockey, Tanzsport, Doppel im Badminton und Tischtennis, Squash usw.

Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Das sportartspezifisches Mannschaftstraining ist bei Ausübung der Sportart unter Einhaltung des Abstandes von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, möglich. Dieser Abstand darf nur in Ausnahmefällen kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Faustball oder Segeln in bestimmten Bootsklassen möglich ist.

Vorerst nicht möglich sind: Kontaktdisziplinen im Kampfsport, Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Football, Rugby, Hockey, Tanzsport, Doppel im Badminton und Tischtennis, Squash usw.

Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier. Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Ausgenommen von der Abstandsregelung ist seit 15. Mai die Ausübung von Mannschaftssport im Freiluftbereich durch SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017, auch aus dem Bereich des Behindertensports, die aus ihrer sportlichen Tätigkeit Einkünfte erzielen. Hier kann der Abstand von zwei Metern bei Ausübung der Sportart unterschritten werden, wenn die in seit 15. Mai geltenden, in § 8 Abs. 3 normierten Bedingungen erfüllt werden.

Ja, das ist möglich

  • unter Einhaltung des Abstandes von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben
  • auf öffentlichen Flächen im Freien – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – unter Einhaltung des Mindestabstandes von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben

Allgemeine und sportartspezifische Handelungsempfehlungen finden Sie hier. Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

An einer Veranstaltung - dazu zählen auch Trainings - dürfen bis 30. Juni maximal 100 TeilnehmerInnen mitwirken. Ausgenommen sind jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Im Sportbereich sind das etwa SchiedsrichterInnen, MitarbeiterInnen der Organisationseinheit und SpielerInnen. Diese Regelung gilt nicht für Sportveranstaltungen, bei denen keine bestimmte Zahl an TeilnehmerInnen für die Durchführung erforderlich ist wie z.B. Laufveranstaltungen oder Radrennen. Bei solchen Veranstaltungen darf die Gesamtzahl der TeilnehmerInnen (SportlerInnen und ZuseherInnen) 100 nicht überschreiten.

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Ja, Kinder- und Jugendtrainings sind unter Einhaltung der Abstandsregelungen möglich.  Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) sind in der Regel während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen. Dabei empfiehlt es sich, pro Aufsichtsperson eine Gruppe von maximal sechs Kindern/Jugendlichen zu betreuen.

Ja, Kurse dürfen im Freien auf öffentlichen Flächen (Wiese, Park etc.) – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – stattfinden, sofern ein Mindestabstand von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, eingehalten wird (empfohlen wird ein größerer Abstand).  Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Dies ist nicht gesetzlich geregelt und liegt im eigenen Ermessen. Wichtig ist die Einhaltung des Mindestabstandes. Sollte der Mindestabstand aus Sicherheitsgründen unterschritten werden, wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen.

Der Mindestabstand kann von BetreuerInnen und TrainerInnen ausnahmsweise unterschritten werden, wenn dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist. Dabei empfehlen wir aber das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Bei Symptomen oder der Befürchtung einer Erkrankung soll die betroffene Person zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, das Gesundheitstelefon unter 1450 anrufen und die Ratschläge genau befolgen.

Sofern beim Flug ein Meter Abstand gehalten werden kann oder dabei ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird, sind Checkflüge zu zweit erlaubt. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Wir haben für Sie die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportstättenöffnung und Sportausübung hier zusammengefasst. Auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände werden dort gesammelt.

Nein, Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, brauchen beim Sport keinen Mindestabstand einhalten.

Die Bundesregierung versteht die schwierige Lage, in der sich die Kampfsportarten derzeit befinden. Die SportlerInnen von "Indoorsportarten" mit intensivem Körperkontakt oder permanenter Körpernähe - wie Ballsportarten oder auch der Tanzsport - sind besonders gefährdet, das Virus weiterzugeben oder sich selbst anzustecken. Daher muss hier mit großer Vorsicht vorgegangen werden. Seit 1. Mai können KampfsportlerInnen im Freien kontaktlos und unter Einhaltung der Abstandsregeln trainieren, seit 29. Mai ist das auch indoor möglich. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier. Das Sportministerium wird die Lage laufend evaluieren und auch die Entwicklungen in anderen Ländern im Auge behalten, wie die Sportpolitik und die Kampfsportarten dort mit der gegenwärtigen Herausforderung umgehen.

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen. Wer als Inhaber einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung für die maximal erlaubte ZuseherInnenzahl), begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Andrang in Grenzen zu halten. Informieren Sie die SportlerInnen sowie ZuschauerInnen, dass der Sicherheitsabstand zu jeder Zeit einzuhalten ist und daher Menschenmengen an Stoßzeiten zu vermeiden sind, z.B. Driving Range eines Golfplatzes. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Das Coronavirus kann neben der Lunge auch andere wichtige Organe, wie das Herz, angreifen und nachhaltig schädigen. Daher ist, auch bei asymptomatischen Verläufen der Infektion, besondere Vorsicht geboten. Der Wissenschaftsrat der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention und die Medizinische Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes haben gemeinsam mit ExpertInnen aus der Schweiz, Österreich und Luxemburg Empfehlungen für die Rückkehr ins Training erarbeitet. Die ExpertInnen empfehlen vor der Wiederaufnahme des Trainings eine ärztliche Untersuchung. Für Fragen wenden Sie sich an die Coronavirus-Hotlines: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Hotlines.html

 

Sportstätten und Infrastruktur

Seit 29. Mai können Hallen- und Freibäder wieder öffnen. Die Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung von COVID-19 sind einzuhalten. Generell gelten ein Mindestabstand von einem Meter und Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Ausgenommen von der Maskenplicht sind Feuchträume, wie Duschen und Schwimmhallen. Bäder sind in der COVID-19-Lockerungsverordnung in § 5 "Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz" geregelt. Dieser besagt, dass der Betreiber verpflichtet ist die Badeordnung anzupassen. Ob ein spezielles Schwimmbad geöffnet ist und welche Verhaltensregeln im Bad gelten, erfahren Sie über die Webseite des Schwimmbads.

Sofern es sich um eine Sportstätte handelt, gilt in diesen Einrichtung bei der Sportausübung die Zwei-Meter-Abstandsregel, ansonsten ist ein Meter Abstand zu halten. In den Kundenbereichen (Eingang, Rezeption, Garderobe) ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, nicht aber bei der Sportausübung und in den Nassräumen. Es wird empfohlen, die Hygienevorgaben (regelmäßiges Desinfizieren der Sportgeräte, Bereitstellen von Desinfektionsmitteln, intensives, oftmaliges Lüften etc.) strikt zu befolgen. Nähere Informationen dazu finden Sie auch hier:

www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/freizeit-sportbetriebe/coronavirus-informationen-freizeit-und-sportbetriebe.html

www.yogaunion.at

Ja, die aktuelle Verordnung behandelt diese Bereiche gleich. Demnach muss gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden.

Ja, Schulen haben aufgrund ihrer Autonomie und der Covid-19-Lockerungsverordnung vom 29. Mai ab 1. Juni die Möglichkeit - unter Einhaltung der allgemein gültigen Hygienemaßnahmen - Sportvereinen ihre Sportflächen (outdoor und indoor) in der unterrichtsfreien Zeit zur Verfügung zu stellen.

An einer Veranstaltung - dazu zählen auch Trainings - dürfen bis 30. Juni maximal 100 TeilnehmerInnen mitwirken. Ausgenommen sind jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Im Sportbereich sind das etwa SchiedsrichterInnen, MitarbeiterInnen der Organisationseinheit und SpielerInnen.

Diese Regelung gilt nicht für Sportveranstaltungen, bei denen keine bestimmte Zahl an TeilnehmerInnen für die Durchführung erforderlich ist wie z.B. Laufveranstaltungen oder Radrennen. Bei solchen Veranstaltungen darf die Gesamtzahl der TeilnehmerInnen (SportlerInnen und ZuseherInnen) 100 nicht überschreiten.

Bei Ausübung der Sportart ist ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Teilnehmern/Teilnehmerinnen einzuhalten. Auf öffentlichen Flächen im Freien – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – ist ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten. Personen, die im gleichen Haushalt leben, brauchen die Abstandsregeln nicht einhalten.

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Seit 29. Mai dürfen alle Sportstätten (öffentliche, nicht öffentliche, im Freiluftbereich und indoor)  für die Sportausübung wieder genützt werden.

Öffentliche Sportstätten sind für jede/jeden frei zugänglich, z.B. Fitness-Parcours einer Gemeinde, Ballsportkäfige, Skateparks. Bei öffentlichen Sportstätten gilt bei der Sportausübung ein Mindestabstand von einem Meter (wir empfehlen einen größeren Abstand).

Nicht öffentliche Sportstätten haben einen Betreiber, der über das Betreten und die Voraussetzungen dafür entscheidet, z. B. Hausordnung, Mitgliedschaft, Entgelt. Beim Aufenthalt ist in geschlossenen Räumlichkeiten ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und indoor wie outdoor ein Meter Abstand zu halten. Bei der Sportausübung ist indoor wie outdoor ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Dieser Abstand darf nur in Ausnahmefällen kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Faustball oder Segeln in bestimmten Bootsklassen möglich ist.

Vorerst nicht möglich sind: Kontaktdisziplinen im Kampfsport, Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Football, Rugby, Hockey, Tanzsport, Doppel im Badminton und Tischtennis, Squash usw.

BetreuerInnen und TrainerInnen können den Mindestabstand unterschreiten, wenn das aus Sicherheitsgründen erforderlich ist. Ein Mund-Nasen-Schutz wird dabei empfohlen. Für gemeinsam im Haushalt lebende Personen gelten die Mindestabstände nicht.

Nein, sowohl indoor als auch outdoor ist die Einhaltung der jeweiligen Abstandsregelung gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ausreichend. Um die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesysteme, dokumentierte Teilnahme usw. Das vereinfacht auch im Falle eines Infektionsfalles die Kontaktkette nachvollziehbar zu machen.

Für Kantinen gelten dieselben Bestimmungen, wie für das Gastgewerbe. Ungeachtet der Benennung (Vereinsheim, Clubraum, Buffet), wird als Kantine ein Ort bezeichnet, an dem Getränke oder Speisen ausgegeben werden. Diese finden Sie in der COVID-19-Lockerungsverordnung.

Beim Aufenthalt auf einer Sportstätte ist sowohl indoor als auch outdoor ein Meter Abstand zu halten. Indoor ist zusätzlich ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei der Sportausübung ist indoor wie outdoor ein Mindestabstand von zwei Meter einzuhalten. Dieser Abstand darf nur in Ausnahmefällen kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Faustball oder Segeln in bestimmten Bootsklassen möglich ist.

Vorerst nicht möglich sind: Kontaktdisziplinen im Kampfsport, Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Football, Rugby, Hockey, Tanzsport, Doppel im Badminton und Tischtennis, Squash usw.

Personen die im gleichen Haushalt leben, brauchen keinen Abstand halten. BetreuerInnen und TrainerInnen können den Mindestabstand ausnahmsweise unterschreiten, wenn das aus Sicherheitsgründen erforderlich ist. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird empfohlen.

In den Sanitärbereichen und Garderoben ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und es gilt der Mindestabstand von einem Meter. Der Mund-Nasen-Schutz kann beim Duschen abgenommen werden.

Nein, die Einhaltung der jeweiligen Abstandsregelung gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ausreichend.

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen. Wer als Inhaber einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung für die maximal erlaubte ZuseherInnenzahl), begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Andrang in Grenzen zu halten. Informieren Sie die SportlerInnen und ZuschauerInnen, dass der Sicherheitsabstand zu jeder Zeit einzuhalten ist und daher Menschenmengen an Stoßzeiten zu vermeiden sind, z.B. Driving Range eines Golfplatzes. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Wir haben für Sie die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportstättenöffnung und Sportausübung hier zusammengefasst. Auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände werden dort gesammelt.

Segeln mit Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist nur erlaubt, wenn die Größe des Bootes ausreichend ist und ständig mindestens ein Meter Abstand gewährleistet ist. Dieser Abstand darf nur in Ausnahmefällen kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Faustball oder Segeln in bestimmten Bootsklassen möglich ist.

Vorerst nicht möglich sind: Kontaktdisziplinen im Kampfsport, Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Football, Rugby, Hockey, Tanzsport, Doppel im Badminton und Tischtennis, Squash usw.

Im Rudern und Paddeln dürfen daher nur Einsitzer-Boote und -Kajaks verwendet werden, ausgenommen ist auch hier die Sportausübung mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Die Öffnung von Indooranlagen ist nicht mit dem Vorhandensein einer Lüftungsanlage verknüpft. Oftmaliges, intensives Lüften wird dringend empfohlen.

Es müssen die Hygieneregeln und die Empfehlungen von Sport Austria und den jeweiligen Sportverbänden/Sportstättenbetreibern eingehalten werden. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Dieselben wie für öffentliche Orte. Zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

Die Sportstättenbetreiber sind angehalten, entsprechende Hygienemaßnahmen selbstständig umzusetzen. Die Innenräumlichkeiten dürfen nur mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden.

Finanzielles und (Arbeits)rechtliches

Eine Vorlage für eine Einverständniserklärung für die Teilnahme am Training finden Sie hier. Diese Einverständniserklärung ist eine reine Vorlage und muss von keinem Verein oder Verband verpflichtend eingeführt oder übernommen werden. Sie dient vor allem der Information der TeilnehmerInnen, da die Bestimmungen zur Einhaltung der Corona-Krise auf jeden Fall einzuhalten sind. Bei der Einverständniserklärung handelt es sich um einen Formulierungsvorschlag, der an Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann. Bei einer Lockerung der Voraussetzungen für die Teilnahme am Training wird empfohlen, entsprechende Präventionsmaßnahmen vorzusehen (z.B. bei medizinisches Personal muss beim Kontakt mit Infizierten gewährleistet sein, dass entsprechende Schutzausrüstung getragen wird oder Personen, die nach einer Quarantäne wieder am Training teilnehmen wollen, benötigen eine ärztliche Freigabe für die Teilnahme). Die grau markierten Passagen können von vorneherein an die Bedürfnisse des jeweiligen Verbandes/Vereines angepasst werden, sodass bei der Anwendung nur noch die gelb hinterlegten Passagen von den Teilnehmenden bzw. vom/von der gesetzlichen VertreterIn auszufüllen sind. Bitte beachten Sie, dass Sie bei Personen, deren personenbezogenen Daten Sie nicht bereits erhoben haben (die z.B. das erste Mal an einem Training teilnehmen und nicht Mitglied sind), auch ihren Verpflichtungen nach der Datenschutzgrundverordnung nachkommen müssen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Die Empfehlungen und Auskünfte wurden nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Es handelt sich um allgemein ableitbare Einschätzungen der Folgen dieser Ausnahmesituation. Trotz sorgfältiger Recherche zu den einzelnen Themen können wir angesichts der derzeitigen Häufung von Anfragen, der Ausnahmesituation, der unbeständigen Sachlage, die sich zum Teil täglich ändert, sowie dem oftmaligen Fehlen einschlägiger Judikatur, eindeutiger Rechtsvorschriften und gefestigter Rechtsprechung jedoch ausdrücklich keine Gewähr oder Haftung für eine etwaige gerichtliche Durchsetzbarkeit der Informationen übernehmen. Es wird daher an das Verantwortungsbewusstsein jeder Person appelliert.

Durch die Verordnung des Gesundheitsministers vom 13.5.2020 wurde mit 15.5.2020 für Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen die Beschränkung auf 10 Personen aufgehoben. Somit ist das physischen Zusammentreffen bei Sitzungen wieder möglich. Dabei wird das Einhalten der Schutzmaßnahmen für Kundenbereiche (mindestens ein Meter Abstand, 10 m2/Person und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes) empfohlen. Da es aber aus organisatorischen Gründen (z.B. Verfügbarkeit von geeigneten Räumlichkeiten) dazu kommen kann, dass diese Sitzungen trotzdem nicht in dieser Form abgehalten werden können, besteht weiterhin die Möglichkeit der Verschiebung bzw. Abhaltung in Form einer Videokonferenz, wie im Folgenden erläutert.

Denn generell sieht das Bundesgesetz betreffend besondere Maßnahmen im Gesellschaftsrecht aufgrund von COVID-19 (Gesellschaftsrechtliche COVID-19-Gesetz (beschlossen im Zuge des 2 bzw. 4. COVID-19-Gesetze)), in welchem auch Vereine angeführt sind, vor, dass Versammlungen auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 verlegt werden können. Mit dem 8. COVID-19 Gesetz vom 5. Mai 2020 wurde das Gesellschaftsrechtliche COVID-19-Gesetz dahingehend ergänzt, dass Mitgliederversammlungen, an denen mehr als 50 Personen teilnahmeberechtigt sind, sogar bis Ende 2021 verschoben werden können.

Doch einerseits Sitzungen des Leitungsorgans des Verbandes/Vereines (z.B. Vorstandssitzungen) andererseits Versammlungen, die Beschlussfassungen, die das Vereinsgesetz bzw. die Statuten von Verbänden/Vereinen verpflichtend vorsehen (z.B. Wahl eines neuen Vorstandes, weil die Funktionsperiode ausläuft), müssen trotzdem abgehalten werden. Um dies, auch in Fällen, in denen nicht physisch zusammengekommen werden kann, zu ermöglichen, ist in §1 Art 32 2. COVID-2019 Gesetz festgehalten, dass Versammlungen von Organmitgliedern eines Vereins auch ohne physische Anwesenheit der TeilnehmerInnen durchgeführt werden können. Das Bundesministerin für Justiz (BMJ) hat dazu durch Verordnung nähere Regelungen betreffend die Durchführung dieser Versammlungen getroffen, die in folgenden Erlässen näher erläutert sind: https://www.justiz.gv.at/file/2c94848a6ff6ffb20170de903c3a403a.de.0/ejabl%20nr._59_2020.pdf bzw. https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Erlaesse/ERL_BMJ_20200424_2020_0_259_752/ERL_BMJ_20200424_2020_0_259_752.pdf

Diese Regelungen erlauben Verbänden/Vereinen, auch wenn dies die Statuten nicht vorsehen, Sitzungen (z.B. des Vorstandes) oder statutarisch vorgeschriebene Versammlungen (z.B. Generalversammlung) per Videokonferenz abzuhalten. Dies gilt auch, wenn es sich um eine Delegiertenversammlung handelt. In § 2 des oben angeführten Erlasses ist erläutert, wie dabei vorzugehen ist. Sind Videokonferenzen für Sitzungen mit wenigen TeilnehmerInnen (z.B. Vorstandssitzung) eine praktikable Möglichkeit der Interaktion, so können diese mit steigender Anzahl der TeilnehmerInnen (z.B. Generalversammlung) nicht mehr möglich bzw. zweckmäßig sein. Daher sieht die Verordnung vor, dass bei Generalversammlungen der Vorstand für Angelegenheiten, die eine Beschlussfassung durch die Generalversammlung bedürfen (z.B. Wahlen), eine schriftliche Abstimmung anordnen kann. Dies ist auch möglich, wenn die Statuten dies nicht vorsehen. Eine schriftliche Abstimmung kann auch auf elektronischem Weg (z.B. per E-Mail) erfolgen. Wie bei schriftlicher Abstimmung vorzugehen ist, ist in § 4 Abs. 2 bis 4 des Erlasses näher erläutert.

In Anbetracht des damit verbundenen Aufwandes wird empfohlen, die Beschlussfassung auf die Punkte zu beschränken, die keinen Aufschub erlauben (z.B. Wahlen bei Auslaufen der Funktionsperiode des Vorstandes). Die Verordnung tritt rückwirkend mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des COVID-19-Gesetzes in Kraft. Somit werden auch virtuelle Versammlungen, die zwischen 22.3. und 8.4.2020 stattgefunden haben, nachträglich legalisiert.

Die Ausnahmesituation rund um COVID-19 hat betreffend die Verwendung der Pauschalen Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) einige Fragen aufgeworfen. Da für Heimtrainings bzw. angeleitete Trainings via Videokonferenz kein Reiseaufwand entsteht bzw. entstand, dürfte die PRAE nicht sozial- und steuerfrei zur Auszahlung gebracht werden. Durch intensive Bemühungen des Sports konnte nun eine Ausnahmeregelung für die Anwendung der PRAE erwirkt werden, welche am 13. Mai im Nationalrat beschlossen wurde. Gemäß dieser darf, wenn aufgrund der COVID-19 Krise Sportstätten gesperrt sind bzw. waren und alle anderen Voraussetzungen (Ausübung in nebenberuflicher Tätigkeit, Einhaltung der Tageshöchstgrenze von € 60.- etc.) für den Bezug erfüllt sind, auch ohne das Vorliegen einer Reisetätigkeit (z.B. Training zu Hause, Training in Form einer Videokonferenz) vom Verein/Verband steuer- und sozialversicherungsfrei eine PRAE ausgezahlt werden. Zeitraum der Anwendbarkeit: 16.3.2020 (Beginn Schließung der Sportstätten) bis 31.12.2020. Diese Ausnahmeregelung gilt rückwirkend mit 16.3. für die Zeiträume im Jahr 2020, in welchen die Sportstätten gesperrt sind. Die „Einsatztage“ sind entsprechend zu dokumentieren, auch wenn die „Einsatztage“ zu Hause erbracht wurden. Die entsprechenden Formulare und Richtlinien zur PRAE finden Sie hier. Die entsprechenden gesetzlichen Sonderregelungen finden Sie hier (ESTG) und hier (ASVG).

Uns ist bewusst, dass die aktuelle Situation für viele Bereiche unseres Landes, wie auch den Sport, eine große Herausforderung und Gefahr ist. Wir sind seit Wochen intensiv bemüht mit dem Sportministerium die unterschiedlichen Bedürfnisse und daraus abgeleitet die entsprechenden Hilfsmaßnahmen, vom Sofortzuschuss über Liquiditätsüberbrückungen bis zur Abfederung von längerfristigen Schäden, auszuarbeiten und für Verhandlungen, die das Ministerium führt, aufzubereiten. Aktuell liegt der Ball hier bei der Politik - der Sportminister und der Finanzminister haben ein 700 Mio. Euro Hilfspaket für gemeinnützige Organisationen angekündigt.

Die Möglichkeit zur „Corona-Kurzarbeit“ steht allen 15.000 Sportvereinen in Österreich offen! Darauf hat sich Sport Austria mit den Sozialpartnern verständigt. Zuvor war dies nur Vereinen der Fußball-Bundesliga möglich. Damit soll besonders Vereinen und Verbände geholfen werden, die sich aufgrund der finanziellen Situation mit Kündigungen ihrer MitarbeiterInnen beschäftigen müssen. Achtung: Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2020, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich. Wichtige Information: Die Unterschriftsfelder der Sozialpartner können bei der Antragstellung frei gelassen werden!

Informationen zur Kurzarbeitszeit:

Notwendige Formulare zur Antragsstellung:

Ausfüllhilfe zum Antragsformular

Generelle Information zum Zivildienst finden Sie auf der Webseite der Zivildienstagentur auf https://www.zivildienst.gv.at/

Generelle Informationen zum Präsenzdienst finden Sie auf der Webseite des Verteidigungsministeriums auf http://www.bundesheer.at/archiv/a2020/corona/index.shtml

Generelle Informationen für Arbeitgeber zu den Thema Zivil- oder Präsenzdienst finden Sie auf https://www.wko.at/service/faq-coronavirus-infos.html#heading_Arbeitsrechtliche_Informationen (Frage 22)

Nähere Informationen zu einer Dienstfreistellung, um freiwillig bei einer Hilfsorganisation zu arbeiten, finden Sie auf https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Aussetzung_von_Arbeitsverhaeltnissen.html

Ob aufgrund der Coronakrise Miete oder Pacht entrichten zu ist, obwohl der Mietgegenstand nicht genutzt werden darf, kann pauschal und rechtsverbindlich so nicht gesagt werden und ist individuell zu betrachten. In Bezug auf Mietzinsminderung in Zusammenhang mit dem Coronavirus dürfen wir auf eine Information der Wirtschaftskammer verweisen: https://news.wko.at/news/wien/Information-zur-Mietzinsminderung-bei-Geschaeftsraummieten.html

Die Wirtschaftskammer wurde von der Bundesregierung mit der operativen Abarbeitung eines Härtefall-Fonds beauftragt. Dieser steht auch Personen, die nicht Mitglied der Wirtschaftskammer sind, zur Verfügung. Der Fonds ist eine rasche Erste-Hilfe Maßnahme für die akute finanzielle Notlage in der Corona-Krise. Er unterstützt all jene Selbstständigen, die Umsatzeinbußen haben, bei der Bestreitung ihrer Lebenshaltungskosten. Das Geld ist ein einmaliger Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden. Die Details zu den Voraussetzungen für eine Förderung sowie die Unterlagen, die Sie zur Beantragung der Förderung benötigen, finden Sie auf https://wko.at/haertefall-fonds

Unsere 15.000 gemeinnützigen Sportvereine und -verbände bieten seit Jahren unbezahlbare Leistungen, nicht zuletzt dank hunderttausender Ehrenamtlicher, die häufig seit Jahrzehnten ihre Tatkraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Solidarität, Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit haben den Sport in unseren Vereinen groß gemacht. Obwohl der Sportbetrieb eingestellt war bzw. teilweise ist, Eintrittsgelder oder Kursgebühren fehlen, müssen die Vereine weiterhin für Miete und Unterhalt ihrer Sportstätten oder Stornogebühren aufgrund der Coronakrise aufkommen. Gerade jetzt ist es daher wichtig, dass Sie Ihren Verein unterstützen und ihm treu und solidarisch gegenüber bleiben. Wir appellieren daher in der aktuellen Phase Mitglied zu bleiben und weiterhin den Mitgliedsbeitrag zu bezahlen, zumal dieser in der Regel insbesondere dazu dient, die laufenden Kosten des Vereinsbetriebs zu decken. Die Mitgliedsbeiträge sind meist knapp kalkuliert und berücksichtigen Kosten, die ganzjährig anfallen wie zum Beispiel Verbandsabgaben und Versicherungsbeiträge. Die Teilnahme am Sportbetrieb stellt nur einen Teil der mitgliedschaftlichen Rechte dar. Hier liegt mitunter auch ein Unterschied zu kommerziellen Anbietern. Nach dieser schwierigen Zeit wird auch Ihr Verein wieder im vollen Umfang für Sie da sein. Sie haben nicht ohne Grund Ihren Verein als Ihre sportliche Heimat gewählt. Geben Sie Ihrem Verein eine Zukunft und lassen Sie uns gemeinsam dieser Krise trotzen!

Lt. 6.3. (Fußnote 2) der Bundesrichtlinie Kurzarbeitsbeihilfe (KUA-COVID-19) sind geringfügig Beschäftigte nicht förderbar (Stand 25.3.2020).

In diesen unruhigen Zeiten gibt den Verbänden auch die BSG als Fördergeber ein Stück weit Sicherheit. So müssen bis auf weiteres Umwidmungen, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus begründet werden, nicht mehr von der Geschäftsführung der BSG genehmigt werden. Diese sind hiermit von der BSG automatisch pauschal genehmigt. Trotzdem müssen Sie aber, wie bisher, bei der BSG im Fördermanagement System online eingegeben werden.

Sollte es trotz Umschichtungen und Umwidmungen am Jahresende nicht möglich sein, die gesamte Förderung des Jahres 2020 zu verbrauchen und ist das durch die Verbreitung des Coronavirus begründet, dann können auch Rücklagen gebildet werden. Die so begründeten Rücklagen gelten hiermit automatisch pauschal von der Geschäftsführung der BSG genehmigt. Sie müssen aber ebenfalls im Fördermanagement System online eingegeben werden.

Die BSG kommt Ihnen auch aufgrund der außerordentlichen Bürosituation in Zusammenhang mit der Abgabenfrist der Sachberichte und Belegsaufstellungen für das Förderjahr 2019 entgegen. Für alle Organisationen, für die eine ursprüngliche Abgabefrist zum 28. Februar 2020 vorgesehen war und die noch keine Unterlagen bei der BSG abgegeben haben, wird die Abgabefrist bis 15. Mai 2020 verlängert. Für alle Organisationen, für die eine ursprüngliche Abgabefrist mit 30. April vorgesehen war, wird die Abgabefrist bis 1. Juni 2020 verlängert.

Es werden alle Organisationen, bei denen Nachreichungen und Stellungnahmen zum vorläufigen Prüfprotokoll in Zusammenhang mit der Abrechnung 2018 noch offen sind, ersucht die von der BSG gesetzten Fristen bestmöglich einzuhalten.

Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2020, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich.

Voraussetzung für den steuerfreien Bezug einer PRAE gem. § 49 Abs 3 Z 28 ASVG ist, dass die Tätigkeit, in deren Rahmen die PRAE bezahlt wird, nicht den Hauptberuf und nicht die Hauptquelle der Einnahmen bildet. Es muss also einen anderen Hauptberuf geben und die Einnahmen daraus werden wohl höher als die gewährte PRAE sein müssen. Es muss ich bei der Hauptbeschäftigung aber nicht zwangsläufig um eine Vollzeitbeschäftigung handeln. Wird also der Hauptberuf in Kurzarbeit ausgeübt, so kann trotzdem im Rahmen der Nebenbeschäftigung eine sozialversicherungsfreie PRAE bezahlt werden, sofern diese nicht höher ist als die Einnahmen aus dem Hauptberuf. Nach § 3 Z 16c EStG gibt es diese Einschränkung (Nebentätigkeit) gar nicht, daher kann die PRAE auch bei Kurzarbeit steuerfrei ausbezahlt werden. Wir weisen allerdings darauf hin, dass die PRAE eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung darstellt. Die Tätigkeit muss daher dergestalt sein, dass mit ihr auch tatsächlich Reiseaufwendungen zumindest dem Grunde nach verbunden sind.

Für Fördernehmer der Bundes-Sport GmbH (BSG) sind etwaig anfallende Stornogebühren in Zusammenhang mit dem Coronavirus in der BSG abrechenbar. Trotzdem wird erwartet zunächst mit dem Reiseveranstalter, insbesondere bei Reisen in Gebiete, für die eine aktuelle Reisewarnung des Außenministeriums gilt, eine Kulanzlösung ohne das Zahlen von Stornogebühren anzustreben. Vor einer endgültigen Absage einer sportlichen Aktivität (Reise zu Trainingslager oder Wettkampf), die grundsätzlich von der BSG gefördert wird, ist mit dem Geschäftsführer Sport der BSG, Mag. (FH) Clemens Trimmel, Kontakt aufzunehmen (office@austrian-sports.at; +43 1 50 32 344).

Diesbezüglich ist auf den zwischen den TeilnehmerInnen und dem Verein abgeschlossenen Vertrag über die Kursbeiträge zu verweisen. Grundsätzlich wird zu prüfen sein, aus welchem Grund die Absage erfolgt ist (siehe Frage zur höheren Gewalt) bzw. ob in den Verträgen die Möglichkeit, einen Ersatztermin anbieten zu können, enthalten ist. Liegt höhere Gewalt vor, hängt es von der konkreten Vertragsgestaltung ab, ob und wie diese (vor allem hinsichtlich Rückzahlung/Ersatztermine) geregelt ist.

Das Europäische Verbraucherzentrum stellt Informationen zu Problemen und Rechten in Bezug auf den Coronavirus bei Pauschalreisen, Einzelbuchungen und für Reisende, die bereits unterwegs sind, zur Verfügung (https://europakonsument.at/). Zudem haben das Sozialministerium und der Verein für Konsumenteninformation eine Hotline für Fragen rund ums Reisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingerichtet. Die Hotline ist täglich (auch am Wochenende) von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 201211 erreichbar.

Höhere Gewalt ist dann anzunehmen, wenn ein außergewöhnliches Ereignis von außen einwirkt, das nicht in einer gewissen Regelmäßigkeit vorkommt bzw. zu erwarten ist und selbst durch äußerste zumutbare Sorgfalt weder abgewendet noch in seinen Folgen unschädlich gemacht werden kann. Unabwendbar ist aber auch jedes nicht außergewöhnliche Ereignis, das trotz aller erdenklichen Sachkunde und Vorsicht nicht abgewendet werden kann. Grundsätzlich werden Epidemien bzw. auch allgemeine umfangreiche behördliche Maßnahmen als höhere Gewalt anzusehen sein.

Allgemeine Information und Unterstützung

Eine „Corona-Test“-Auswertung (Nasen-Rachenabstrich) ist unter anderem bei der Firma ARCHIMED Life Science GmbH in Wien, sowie bei der Firma Novogenia GmbH in Salzburg möglich.

Folgende Formulierung kann z.B. für die Absage von Veranstaltungen genutzt werden:
„Der aktuellen Verordnung des Gesundheitsministeriums folgend und zur Minimierung des Ansteckungsrisikos mit Covid-19 muss die Veranstaltung NN am DD.MM.JJJJ um HH:MM leider abgesagt werden.“

Diesbezüglich ist auf die jeweiligen Wettkampfordnungen bzw. allenfalls zwischenzeitig ergehenden oder ergangenen Beschlüsse des Meisterschaftsveranstalters zu verweisen.

Ängste, Sorgen, Isolation - die aktuelle Coronavirus-Pandemie und die damit einhergehende Quarantäne und häusliche Isolation stellt die Menschen in Österreich vor völlig neue Herausforderungen. COVID-19 beeinflusst unser aller Leben und auch unseren Umgang mit unseren PartnerInnen, Kindern, Familie und FreundInnen oder ArbeitgeberInnen. Um in der aktuellen Krise so gut wie möglich zu helfen, hat der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) ein Informationsblatt erstellt, das zeigt, wie man mit Hilfe der Psychologie die Quarantäne und häusliche Isolation trotz Einschränkungen gut überstehen kann: www.boep.or.at/download/5e70a6b23c15c85df5000007/20160317_COVID-19_Informationsblatt.PDF

Das Bundesnetzwerk Sportpsychologie unterstützt AthletInnen in dieser herausfordernden Zeit, die auch von Absagen von Sportveranstaltungen geprägt ist: www.sportpsychologie.at/das-netzwerk/kompetenzzentren/bundeslandeskompetenzzentren-oebs-team/

Sport Austria ist in Austausch mit dem Ministerium und versucht mit ExpertInnen die auftauchenden Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und den Folgen der erlassenen Verordnung zu beantworten. Ziel ist es, Ihre Fragen zu sammeln, abzuklären und dann auf unserer Website zu publizieren. Schicken Sie uns Ihre Fragen bitte an office@sportaustria.at Auch das Sportministerium hat eine Hotline eingerichtet: https://www.bmkoes.gv.at/Themen/Corona/H%C3%A4ufig-gestellte-Fragen-Sport-Veranstaltungen.html

Im Internet finden sich viele Informationen zum Coronavirus. Informationen aus erster Hand erhalten Sie u.a. beim Gesundheitsministerium auf https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html Eine Hotline zu Fragen rund um den Coronavirus der AGES wurde eingerichtet: 0800 555 621 (24 Stunden täglich erreichbar). Weitere Kontaktstellen auch für Arbeitgeber und -nehmer finden Sie zusammengefasst auch auf orf.at/corona/stories/3158087/