Sport Austria - Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich.

FAQ Coronakrise

Folgender Fragenkatalog wird stetig erweitert und nach Aktualität geordnet. Haftungsausschluss: Die Auskünfte wurden nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Es handelt sich um allgemein ableitbare Einschätzungen der Folgen dieser Ausnahmesituation. Trotz sorgfältiger Recherche können wir angesichts der Ausnahmesituation, der unbeständigen Sachlage sowie dem oftmaligen Fehlen einschlägiger Judikatur, Rechtsvorschriften und Rechtsprechung jedoch ausdrücklich keine Gewähr oder Haftung für eine etwaige gerichtliche Durchsetzbarkeit der Informationen übernehmen.

ACHTUNG! Die Informationen auf unserer Website beziehen sich auf die Verordnung auf Bundesebene. Für einzelne Regionen oder Bundesländer können abweichende Regelungen gelten! Mehr Informationen zu regionalen Maßnahmen finden Sie hier.

Allgemeine und sportartspezifische Handlungsempfehlungen

Folgende Übersicht bildet die ab 1.4. gültige Verordnung für den Sport ab:

Achtung: In Wien und Niederösterreich gelten eigene Regelungen (siehe entsprechende FAQ)!

Sportarten und deren Ausübung

Die Bundesregierung kündigte für 19.5. umfangreiche Öffnungsschritte in allen Lebensbereichen an. Über die geplanten Maßnahmen gibt es auf der Website des Gesundheitsministeriums einen Überblick:

Website: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Aktuelle-Ma%C3%9Fnahmen.html

Überblick Öffnungen: https://www.sozialministerium.at/dam/jcr:e1b203dd-d358-457c-90fc-7bb066647f1c/210424_Oeffnungsschritte_Mai2021_final.pdf

FAQ Öffnungen: https://www.sozialministerium.at/dam/jcr:2c89fff9-0ebd-41b5-ad9f-1f876f4b2c91/FAQs_zu_den_geplanten_Oeffnungsschritten_ab_19._Mai_2021.pdf

Wir bitten um Verständnis, dass wir darüber hinausgehende Detailfragen erst nach Vorliegen der Verordnung beantworten können.

Aktuell darf Sport nur

  • alleine (jederzeit),
  • mit Personen aus dem gleichen Haushalt (jederzeit, ohne Abstand),
  • mit dem/der nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden LebenspartnerIn (jederzeit, ohne Abstand),
  • mit einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister – jederzeit, ohne Abstand),
  • mit einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder nicht-physischer Kontakt gepflegt wird (jederzeit, ohne Abstand),
  • mit maximal vier Personen, wobei diese nur aus zwei verschiedenen Haushalten stammen dürfen, zuzüglich deren minderjähriger Kinder oder Minderjähriger, denen gegenüber eine Aufsichtspflicht besteht, insgesamt höchstens jedoch sechs Minderjähriger (nur zwischen 6 und 20 Uhr, mit zwei Meter Abstand)
  • oder outdoor mit max. zehn Personen, die das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben, zuzüglich zwei volljähriger Betreuungspersonen (nur zwischen 6 und 20 Uhr, mit zwei Meter Abstand – siehe FAQ „Sind Sportveranstaltungen (Trainings, Kurse, Gruppen) für Erwachsene oder Kinder erlaubt?“

betrieben werden.

Auf Sportstätten ist generell eine FFP2-Maske zu tragen, ausgenommen davon ist die Sportausübung.

Sport darf im eigenen privaten Wohnbereich, an öffentlichen Orten im Freien oder auf Outdoor-Sportstätten betrieben werden. Auf Outdoor-Sportstätten müssen pro Person 20 m2 zur Verfügung stehen. Indoor-Sportstätten müssen geschlossen bleiben.

Zu anderen Personen muss mindestens zwei Meter Abstand gehalten werden. Der Mindestabstand von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, darf kurzfristig unterschritten werden. Davon ausgenommen sind Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben sowie nicht im gemeinsamen Haushalt wohnhafte LebenspartnerInnen, einzelne engste Angehörige und einzelne wichtige Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird

Zusätzlich ist auf nicht öffentlichen Sportstätten sowie bei Sportveranstaltungen von Vereinen ein Contact Tracing notwendig (siehe FAQ „Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?“).

Für den Spitzensport gelten eigene Regelungen (siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?").

Derzeit sind Veranstaltungen und geplanten Zusammenkünfte (außer Personen aus dem gemeinsamen Haushalt, LebenspartnerIn, einzelne Angehörige bzw. einzelne Bezugspersonen und maximal vier Personen, wobei diese nur aus zwei verschiedenen Haushalten stammen dürfen, zuzüglich deren minderjähriger Kinder oder Minderjähriger), um Sport zu betreiben, nur mit max. zehn Personen, die das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben, zuzüglich zwei volljähriger Betreuungsperson zwischen 6 und 20 Uhr, mit zwei Meter Abstand, outdoor erlaubt.

Dabei ist ein Präventionskonzept (siehe FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“) und Contact Tracing (siehe FAQ „Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?“) notwendig.

Die Teilnahme der volljährigen Betreuungspersonen ist nur zulässig, wenn ein negatives Ergebnis eines Antigen-Tests oder eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 vorliegt, das nicht älter als sieben Tage ist. Sollte kein Testnachweis vorliegen, muss eine FFP2-Maske getragen werden. Es besteht keine Testverpflichtung für die Kinder und Jugendlichen.

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang das Testen, da der Sport als großer gesellschaftlicher Player (15.000 Vereine, 2 Mio. Mitglieder) als Teil der Teststrategie zu sehen ist und einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie und zu weiteren Öffnungsschritten beitragen kann.

An einem Veranstaltungsort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern durch organisatorische Maßnahmen (räumliche/bauliche Trennung, zeitliche Staffelung), eine Durchmischung der Personen ausgeschlossen wird.

Eigene Regelungen gelten für den Spitzensport (siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?").

Veranstaltungen im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit (Sportcamps/Ferienlager) sind mit bis zu 10 Personen, die das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben, zuzüglich zwei volljähriger Betreuungsperson zulässig. Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, sind hier nicht mitzuzählen.

Die Sportausübung darf nur outdoor mit Abstand erfolgen, im Rahmen der begleitenden Betreuung der Kinder und Jugendlichen dürfen auch Indoor-Räumlichkeiten (z.B. Essen) genutzt werden. Dabei kann auch der Mindestabstand von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, oder das Tragen einer FFP2-Maske entfallen, sofern dies im COVID-19-Präventionskonzept vorgesehen ist.

An einem Veranstaltungsort dürfen mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden, sofern die Höchstzahlen pro Veranstaltung nicht überschritten werden und durch organisatorische Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der Personen ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird.

Der Veranstalter hat ein COVID-19-Präventionskonzept mit folgenden Inhalten vorzuweisen:

  1. Schulung der Betreuungspersonen
  2. spezifische Hygienemaßnahmen
  3. organisatorische Vorgaben im Hinblick auf die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske und die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben
  4. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion

Die Teilnahme der volljährigen Betreuungspersonen ist nur zulässig, wenn spätestens alle sieben Tage ein negatives Ergebnis eines Antigen-Tests oder eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 vorliegt. Sollte kein Testnachweis vorliegen, muss eine FFP2-Maske getragen werden. Es besteht für Outdoor-Sport keine Testverpflichtung für die Kinder und Jugendlichen.

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang das Testen, da der Sport als großer gesellschaftlicher Player (15.000 Vereine, 2 Mio. Mitglieder) als Teil der Teststrategie zu sehen ist und einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie und zu weiteren Öffnungsschritten beitragen kann.

Nähere Informationen dazu finden Sie auch hier: https://www.bundeskanzleramt.gv.at/service/coronavirus/coronavirus-infos-familien-und-jugend/jugendarbeit.html

Zwischen 6 und 20 Uhr können im Freien Veranstaltungen mit max. zehn Kindern und zwei volljährigen Betreuungspersonen/TrainerInnen stattfinden. Kinder unter 6 Jahren dürfen außerdem durch ein Elternteil oder eine enge Bezugsperson begleitet werden, da diese als für die Durchführung der Veranstaltung erforderliche Personen gezählt werden. Zu Personen aus anderen Haushalten sind mindestens zwei Meter Abstand einzuhalten.

Alle Betreuungspersonen, Eltern und enge Bezugspersonen benötigen ein negatives Test-Ergebnis (Antigen-Tests oder molekularbiologischer SARS-CoV-2 Test), das nicht älter als sieben Tage ist. Sollte kein Testnachweis vorliegen, muss eine FFP2-Maske getragen werden. Für Kinder besteht keine Testverpflichtung.

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang das Testen, da der Sport als großer gesellschaftlicher Player (15.000 Vereine, 2 Mio. Mitglieder) als Teil der Teststrategie zu sehen ist und einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie und zu weiteren Öffnungsschritten beitragen kann.

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter der FAQ „Sind Sportveranstaltungen (Trainings, Kurse, Gruppen) für Erwachsene oder Kinder erlaubt?“.

SpitzensportlerInnen sind bei der Einreise nach Österreich von der generellen Quarantänepflicht ausgenommen, wenn sie im Zuge ihrer beruflichen Ausübung (Spitzensport) reisen und folgende Dokumente bei Grenzübertritt vorgelegt werden können und der Grund der Einreise den Kontrollorganen glaubhaft gemacht werden kann:

Online Registrierung (Pre-Travel-Clearance) muss vorab erfolgen. Den Link zu den Formularen, Ausnahmen von der Registrierung und weiteren hilfreichen Informationen finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums

Wichtig: Für SpitzensportlerInnen gilt die Ausnahme des § 4 Absatz 3 oder § 5 Absatz 5 der COVID-19-Einreiseverordnung.

Bestätigung des Status SpitzensportlerIn (muss für jede reisende Person vorgelegt werden), diese wird durch den zuständigen Bundessportfachverband ausgestellt

neg. COVID-19-Test (Antigen-Test nicht älter als 48 Stunden; PCR-Test nicht älter als 72 Stunden)

Eine Laborbestätigung über neutralisierende Antikörper (weder Antikörper-Schnelltests noch ELISA-Test sind ausreichend) ist für einen Zeitraum von drei Monaten und eine ärztliche Bestätigung bzw. ein behördlicher Absonderungsbescheid über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion ist für einen Zeitraum von sechs Monaten einem negativen Testergebnis gleichzusetzen.

Nein, da derzeit noch nicht ausreichend Studienergebnisse darüber vorliegen, ob die verfügbaren Impfstoffe die Weitergabe der Infektion beeinflussen oder ob die Impfung nur einen Eigenschutz bietet. Daher müssen sämtliche Schutzmaßnahmen auch von geimpften Personen eingehalten werden.

Das Land Vorarlberg entwickelte aufgrund der Infektionslage eigene Maßnahmen, die sich vom Rest Österreichs unterscheiden. Um Verwirrung zu vermeiden und ggf. eigenen Interpretationen des Landes Vorarlberg nicht vorwegzugreifen, finden Sie unter unseren FAQ hier nur Informationen zur bundesweiten Verordnung. Details zu Vorarlberg finden Sie hier: https://corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/vorarlberg/

Solange der Mindestabstand von 2 Metern eingehalten wird, ist auch das kontaktlose Training von Kontakt-/Mannschaftssportarten möglich.

Eigene Regelungen gelten für den Spitzensport (siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?").

An einem Veranstaltungsort dürfen mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden, sofern die Höchstzahlen pro Veranstaltung nicht überschritten werden und durch organisatorische Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der Personen ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird.

Veranstaltungen (Training/Kurs/Gruppe/Wettkampf...), bei denen ausschließlich SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 Sport ausüben, sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 und im Freiluftbereich mit bis zu 200 SportlerInnen zuzüglich der TrainerInnen, BetreuerInnen und sonstigen Personen, die für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, zulässig.

Der Veranstalter hat für diese Personen basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen (siehe FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“).

Durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen ist darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird. Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion (z.B. behördlicher Absonderungsbescheid oder ärztliches Attest) ist für einen Zeitraum von sechs Monaten oder eine Laborbestätigung über neutralisierende Antikörper (weder Antikörper-Schnelltests noch ELISA-Test sind ausreichend) für einen Zeitraum von drei Monaten einem negativen Testergebnis gleichzusetzen.

Zusätzlich ist ein Contact Tracing notwendig (siehe FAQ „Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?“).

Die Betreiber von nicht öffentlichen Sportstätten, Vereine bei Sportgruppen mit Kindern/Jugendlichen und Veranstalter von Spitzensportveranstaltungen sind verpflichtet, von Personen, die sich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufgehalten haben, zum Zweck der Kontaktpersonennachverfolgung den Vor- und Familiennamen, die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie Datum und Uhrzeit des Betretens der Sportstätte zu erheben.

Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer dieser Besuchergruppe angehörigen volljährigen Person ausreichend.

Der Veranstalter hat der Bezirksverwaltungsbehörde auf Verlangen die Daten zur Verfügung zu stellen und diese nach Ablauf von 28 Tagen vom Zeitpunkt ihrer Erhebung unverzüglich zu löschen. Die Daten dürfen ausschließlich zum Zweck der Kontaktpersonennachverfolgung verarbeitet werden.

Unsere Vorlage finden Sie hier

Sportgruppen mit Kindern/Jugendlichen

Bei Zusammenkünften im Rahmen von Vereinen oder auf nicht öffentlichen Sportstätten ist ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept mit folgenden Inhalten auszuarbeiten:

  1. Verhaltensregeln von Sportlern in hygienischer Hinsicht
  2. Gesundheitscheck vor der Sportausübung
  3. Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material
  4. Nachvollziehbarkeit von Kontakten

Die Sport Austria-Handlungsempfehlungen für einen sicheren Sportbetrieb können als Grundlage zur Erstellung eines COVID-19-Präventionskonzeptes herangezogen werden.

Die Teilnahme der volljährigen Betreuungspersonen ist nur zulässig, wenn ein negatives Ergebnis eines Antigen-Tests oder eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 vorliegt, das nicht älter als ieben Tage ist. Sollte kein Testnachweis vorliegen, muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang das Testen, da der Sport als großer gesellschaftlicher Player (15.000 Vereine, 2 Mio. Mitglieder) als Teil der Teststrategie zu sehen ist und einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie und zu weiteren Öffnungsschritten beitragen kann.

Es besteht keine Testverpflichtung für die Kinder und Jugendlichen.

Zusätzlich ist ein Contact Tracing notwendig (siehe FAQ „Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?“).

Spitzensport Mannschaft und/oder Körperkontakt:

Für SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 von Mannschaftssport oder Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren. Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes und danach mindestens alle sieben Tage ist durch molekularbiologische Testung oder Antigen-Test nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind. Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion (z.B. behördlicher Absonderungsbescheid oder ärztliches Attest über einen positiven PCR- oder Antigen-Test) oder eine Laborbestätigung über neutralisierende Antikörper (weder Antikörper-Schnelltests noch ELISA-Tets sind ausreichend) für einen Zeitraum von sechs Monaten ist einem negativen Testergebnis gleichzusetzen.

Im Fall eines positiven Testergebnisses ist das Betreten von Sportstätten abweichend davon dennoch zulässig, wenn 1. jedenfalls mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegen und 2. auf Grund der medizinischen Laborbefunde, insbesondere aufgrund des CT-Werts >30, davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 10 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung oder einem Antigen-Test auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Das Präventionskonzept für SpitzensportlerInnen hat zumindest folgende Themen zu beinhalten:

  1. Schulung von Sportlern und Betreuern in Hygiene, Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand,
  2. Verhaltensregeln von Sportlern, Betreuern und Trainern außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten,
  3. Gesundheitschecks vor jeder Trainingseinheit und jedem Wettkampf,
  4. Vorgaben für Trainings- und Wettkampfinfrastruktur,
  5. Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material,
  6. Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen,
  7. Regelungen zum Verhalten beim Auftreten von COVID-19-Symptomen,
  8. bei Auswärtswettkämpfen Information der dort zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, dass ein Erkrankungsfall an COVID-19 bei einem Sportler, Betreuer oder Trainer aufgetreten ist.

Durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen ist darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird. Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion (z.B. behördlicher Absonderungsbescheid oder ärztliches Attest) ist für einen Zeitraum von sechs Monaten oder eine Laborbestätigung über neutralisierende Antikörper (weder Antikörper-Schnelltests noch ELISA-Test sind ausreichend) für einen Zeitraum von drei Monaten einem negativen Testergebnis gleichzusetzen.

Zusätzlich ist ein Contact Tracing notwendig (siehe FAQ „Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?“).

Spitzensport Individual (ohne Körperkontakt) bei Veranstaltungen(Wettkampf/Training ab 2 Personen) mit indoor bis zu 100 und outdoor bis zu 200 SportlerInnen:

Hier hat das COVID-19-Präventionskonzept insbesondere zu enthalten:

  1. Vorgaben zur Schulung der teilnehmenden SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen in Hygiene, Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand
  2. Verhaltensregeln von SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten
  3. Gesundheitschecks vor jeder Trainingseinheit und jedem Wettkampf
  4. Regelungen zur Steuerung der Ströme der teilnehmenden SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen
  5. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  6. Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material
  7. Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen
  8. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion

Durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen ist darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird. Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion (z.B. behördlicher Absonderungsbescheid oder ärztliches Attest) ist für einen Zeitraum von sechs Monaten oder eine Laborbestätigung über neutralisierende Antikörper (weder Antikörper-Schnelltests noch ELISA-Test sind ausreichend) für einen Zeitraum von drei Monaten einem negativen Testergebnis gleichzusetzen.

Zusätzlich ist ein Contact Tracing notwendig (siehe FAQ „Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?“).

 

Informationen zur Vorgehensweise beim Auftreten positiver COVID-19-Fälle für SpitzensportlerInnen finden Sie in der behördlichen Vorgangsweise des Gesundheitsministeriums (Seite 8)

 

Piktogramme:

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

Zu Personen aus dem gleichen Haushalt, zu LebenspartnerInnen, zu einzelnen Angehörigen und einzelnen wichtigen Bezugspersonen muss kein Abstand gehalten werden, ansonsten gelten zwei Meter Abstand.

Ausgenommen sind kurzfristige Unterschreitungen des Mindestabstandes, erforderliche Sicherungs- und Hilfeleistungen sowie SpitzensportlerInnen nach § 3 Z 6 BSFG 2017 (siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?").

Mit der Verordnung per 3.11.2020 sind für die Testung von SpitzensportlerInnen bei Aufnahme des Trainings/Wettkampfes bzw. der notwendigen wöchentlichen Testung Antigen-Tests zulässig. Weitere Informationen dazu unter der FAQ "Woher bekomme ich "Corona-Tests"?".

Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion (z.B. behördlicher Absonderungsbescheid oder ärztliches Attest) ist für einen Zeitraum von sechs Monaten oder eine Laborbestätigung über neutralisierende Antikörper (weder Antikörper-Schnelltests noch ELISA-Test sind ausreichend) für einen Zeitraum von drei Monaten einem negativen Testergebnis gleichzusetzen.

Mit 24. Dezember dürfen Seilbahnen, Gondeln und Aufstiegshilfen wieder zu Freizeitzwecken genutzt werden. Ausgenommen ist bis dahin nur der Spitzensport. In allen Warte- und Einstiegsbereichen (indoor und outdoor) und allen geschlossenen Räumen sind eine FFP2-Maske zu tragen und soweit möglich zwei Meter Abstand zu halten.

Der Betreiber von Seil- und Zahnradbahnen hat nach §4 der Verordnung basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen.

Unabhängig von der Nutzung von Seilbahnen und anderen Aufstiegshilfen sind Langlaufen und Skitouren möglich.

Bei der Sportausübung muss kein Mund-Nasen-Schutz bzw. FFP2-Maske getragen werden.

Ja, wenn pro Sitzreihe einschließlich dem/der Piloten/Pilotin nur zwei Personen sitzen und eine FFP2-Maske getragen wird.

Die Ausgangsregelung sieht vor, dass der Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung erlaubt ist - Sport darf demnach ausgeübt werden.

Weitere Informationen dazu unter der FAQ „Unter welchen Bedingungen darf Sport ausgeübt werden?“.

Das Coronavirus kann neben der Lunge auch andere wichtige Organe, wie das Herz, angreifen und nachhaltig schädigen. Daher ist, auch bei asymptomatischen Verläufen der Infektion, besondere Vorsicht geboten. Die sportmedizinischen Universitäts- und Landesinstitute Wien, Salzburg und Innsbruck haben einen Konsensus bezüglich der Dauer der Sportpause und den notwendigen sportmedizinischen Untersuchungen nach einer Covid-19-Erkrankung verfasst. Für weitere Fragen wenden Sie sich an die Coronavirus-Hotlines: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Hotlines.html

  1. Der Verein informiert die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin).
  2. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden/Amtsarzt/Amtsärztin verfügt. Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Der Verein hat die Umsetzung der Maßnahmen zu unterstützen.
  3. Dokumentation durch den Verein, welche Personen Kontakt zur betroffenen Person hatten sowie Art des Kontaktes (z. B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten).
  4. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen (z.B. Desinfektion der Sportstätte) entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, müssen die Kontaktdaten aller TeilnehmerInnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten oder anderen Sportveranstaltungen dokumentiert werden (z.B. durch Teilnehmerlisten).

  1. Die Person ist sofort in einem eigenen Raum unterzubringen. Zur Risikominimierung darf bis zum Eintreffen des Gesundheitspersonals niemand das Trainingslager verlassen.
  2. Die Verantwortlichen sind verpflichtet umgehend die Gesundheitsberatung unter 1450 anrufen, deren Vorgaben Folge leisten sowie die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin) informieren.
  3. Die Verantwortlichen haben bei minderjährigen Betroffenen unverzüglich die Eltern/Erziehungsberechtigten des/der unmittelbar Betroffenen zu informieren.
  4. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden verfügt. Auch Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Diese verfügen auch, welche Personen zur weiteren Abklärung im Trainingslager bleiben müssen.
  5. Dokumentation welche Personen Kontakt zur betroffenen Person haben bzw. hatten sowie Art des Kontaktes (z.B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten).
  6. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, sollte bereits im Vorfeld ein wenig frequentierter Raum, der gut zu lüften und desinfizieren ist, ausgewählt werden. Weiters müssen die Kontaktdaten aller TeilnehmerInnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten dokumentiert werden (z.B. durch Teilnehmerlisten).

Wir haben für Sie die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportausübung hier zusammengefasst. Auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände werden dort gesammelt.

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen. Wer als Inhaber einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung für die maximal erlaubte ZuseherInnenzahl), begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Andrang in Grenzen zu halten. Informieren Sie die SportlerInnen sowie ZuschauerInnen, dass der Sicherheitsabstand zu jeder Zeit einzuhalten ist und daher Menschenmengen an Stoßzeiten zu vermeiden sind, z.B. Driving Range eines Golfplatzes. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Sportstätten und Infrastruktur

Aktuell darf Sport nur im eigenen privaten Wohnbereich, an öffentlichen Orten im Freien oder auf Outdoor-Sportstätten betrieben werden. Auf Outdoor-Sportstätten müssen pro Person 20 m2 zur Verfügung stehen. Auf Sportstätten ist generell eine FFP2-Maske zu tragen, ausgenommen davon ist die Sportausübung.

Für Betreiber von nicht öffentlichen Sportstätten, Vereine bei Sportgruppen mit Kindern/Jugendlichen und Veranstalter von Spitzensportveranstaltungen ist ein Contact Tracing (siehe FAQ „Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?“) notwendig.

Indoor-Sportstätten müssen geschlossen bleiben. Ausgenommen ist nur der Spitzensport (siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?").

Grundsätzlich ist das Betreten von Innenanlagen für die Sportausübung nur gestattet, wenn sie für die Ausübung der Sportart erforderlich sind (z.B. der Pferdestall einer Reitanlage, der Caddy-Room eines Golfplatzes, ein Raum für die Sportausrüstung).

Das bedeutet, dass Duschen und die Garderobe geschlossen bleiben sollen.

Wann immer möglich sollten Sporttaschen im Auto verwahrt oder zur eigentlichen Sportausübung mitgenommen werden. Toiletten dürfen zu jeder Zeit benützt werden. In Innenbereichen (außer Feuchträume) ist das Tragen einer FFP2-Maske obligatorisch und es gilt der Mindestabstand von zwei Metern.

SpitzensportlerInnen nach § 3 Z 6 BSFG 2017, deren BetreuerInnen und Medien dürfen auch indoor Sport betreiben bzw. die Räumlichkeiten nutzen (siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?"). In geschlossenen Räumlichkeiten gilt der Mindestabstand von zwei Metern und es ist eine FFP2-Maske zu tragen (außer Feuchträume).

Auf Outdoor-Sportstätten müssen pro Person 20 m2 zur Verfügung stehen.

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

Dieselben wie für öffentliche Orte. Zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten.

Die Nutzung von Sportstätten durch Schulen ist von der Verordnung ausgenommen und somit möglich. Daher dürfen Sportstätten indoor wie outdoor für Schulen geöffnet werden.

Der Betrieb von Gastgewerbe auf Sportstätten und in Vereinen ist bis auf weiters untersagt.

Generell muss der Betrieb dieser Einrichtungen eingestellt bleiben, außer es handelt sich dabei um eine Sportstätte, die durch SpitzensportlerInnen nach § 3 Z 6 BSFG 2017, deren BetreuerInnen oder Medien genutzt wird (siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?").

Eine möglichst hohe Außenluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, eventuell virushaltige Aerosole aus den Innenräumen zu eliminieren. Lüftungsmaßnahmen sind daher bedeutende Kernelemente der Vorsorge gegen Infektionen. Bei Indoor-Sportstätten sind daher folgende Maßnahmen zu setzen:

  • Lüften der Sportstätte so oft und intensiv wie möglich, wo möglich Querlüften
  • Lüften der Garderoben und Duschen/Toiletten vor und nach jeder Trainingseinheit für mindestens 5 Minuten

Bei Vorhandensein einer mechanischen Lüftungsanlage ist bei körperlicher Belastung der Luftwechsel zu erhöhen, wenn möglich auf einen 5-fachen Luftwechsel pro Stunde oder höher. Mechanische Lüftungsanlagen mit Umluftanteil sind mit einer zusätzlichen Filterung (HEPA-Filter) auszustatten.

In Abhängigkeit der jeweiligen Verantwortlichkeit (z.B. Schulerhalter oder Vereine) sind regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen zu setzten. Generell sind die für die Sportausübung vorgesehenen Bereiche inklusive dazugehörige Sanitärbereiche und Garderoben etc. im Falle der Nutzung mind. einmal täglich zu reinigen. Häufig berührte Flächen (z.B. Türklinken, Armaturen) sind zu desinfizieren. Dafür wird ein Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis empfohlen. Nach jeder Trainingseinheit sind gemeinsam genutzte Sportgeräte, falls diese desinfiziert werden können, zu desinfizieren.

Die Sportstättenbetreiber sind angehalten, entsprechende Hygienemaßnahmen selbstständig umzusetzen.

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen. Wer als Inhaber einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung für die maximal erlaubte ZuseherInnenzahl), begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Andrang in Grenzen zu halten. Informieren Sie die SportlerInnen und ZuschauerInnen, dass der Sicherheitsabstand zu jeder Zeit einzuhalten ist und daher Menschenmengen an Stoßzeiten zu vermeiden sind, z.B. Driving Range eines Golfplatzes. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Wir haben für Sie die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen für Sportstätten hier zusammengefasst. Auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände werden dort gesammelt.

Finanzielles und (Arbeits)rechtliches

Die Ausnahmesituation rund um COVID-19 hat betreffend die Verwendung der Pauschalen Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) einige Fragen aufgeworfen. Da für Heimtrainings bzw. angeleitete Trainings via Videokonferenz kein Reiseaufwand entsteht bzw. entstand, dürfte die PRAE nicht sozial- und steuerfrei zur Auszahlung gebracht werden. Durch intensive Bemühungen des Sports konnte nun eine Ausnahmeregelung für die Anwendung der PRAE erwirkt werden. Gemäß dieser darf, wenn aufgrund der COVID-19 Krise Sportstätten gesperrt sind bzw. waren und alle anderen Voraussetzungen (Ausübung in nebenberuflicher Tätigkeit, Einhaltung der Tageshöchstgrenze von € 60.- etc.) für den Bezug erfüllt sind, auch ohne das Vorliegen einer Reisetätigkeit (z.B. Training zu Hause, Training in Form einer Videokonferenz) vom Verein/Verband steuer- und sozialversicherungsfrei eine PRAE ausgezahlt werden. Zeitraum der Anwendbarkeit: 16.3.2020 (Beginn Schließung der Sportstätten) bis vorläufig 30.6.2021. Diese Ausnahmeregelung gilt rückwirkend mit 16.3.2020 für die Zeiträume, in welchen die Sportstätten gesperrt sind. Die „Einsatztage“ sind entsprechend zu dokumentieren, auch wenn die „Einsatztage“ zu Hause erbracht wurden. Die entsprechenden Formulare und Richtlinien zur PRAE finden Sie hier.

NPO-Unterstützungsfonds

Nach langem Warten und zunehmendem Druck aus dem gemeinnützigen Bereich wurde im Sommer 2020 der 700 Mio. Euro NPO-Unterstützungsfonds eingerichtet. Für sämtliche Informationen rund um die Antragstellung wurde die umfangreiche Informationsplattform www.npo-fonds.at eingerichtet. Zusätzlich erhalten Österreichs 15.000 Sportvereine einen "Lockdown-Zuschuss", vergleichbar mit dem Umsatzersatz, den Wirtschaftsbetriebe bekommen. Antragstellungen für das 4. Quartal 2020 sind per 5. März 2021 möglich.

Wann müssen die Angaben auf Förderanträgen von einer Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung bestätigt werden?

  • bei Beantragung eines Zuschusses von über 12.000 Euro oder
  • im Jahr 2019 wurden Einnahmen von über 120.000 Euro erzielt oder
  • im letzten Geschäftsjahr waren mehr als 10 DienstnehmerInnen (unselbstständig Beschäftigte und freie DienstnehmerInnen) beschäftigt

Kosten, die für Steuerberater – und WirtschaftsprüferInnen anfallen, fallen unter förderbare Kosten. Auf unserer Website haben wir eine Liste von Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen zusammengestellt, die u.a. über einschlägige Erfahrung in der Betreuung von gemeinnützigen (Sport-)Vereinen verfügen und daher eine rasche und effiziente Antragstellung gewährleisten können.

 

Veranstaltungsschutzschirm

Aufgrund der Ungewissheit im Hinblick auf das künftige Infektionsgeschehen und den damit verbundenen Einschränkungen, ist die Planung von Veranstaltungen derzeit mit einem erheblichen Risiko verbunden. Mit dem Veranstaltungsschutzschirm sollen finanzielle Nachteile aufgrund COVID-19-bedingter Veranstaltungseinschränkungen oder -absagen bis zu max. 90% ausgeglichen werden. Damit sollen Anreize zur Organisation von Veranstaltungen gesetzt und die negativen Auswirkungen der COVID-19-Krise abgefedert werden. Ausgenommen sind Sportveranstaltungen im Mannschaftssport, die im nationalen oder internationalen Ligen- und Meisterschaftsbetrieb stattfinden. Antragstellung und weitere Informationen: https://www.oeht.at/produkte/schutzschirm-fuer-veranstaltungen/

 

Überblick Unterstützungsmaßnahmen

Gemeinsam mit dem Österreichischen Tennisverband und der Steuerberatung tpa konnte dieser Überblick und Vergleich über die coronabedingten finanziellen Unterstützungsmaßnahmen in Österreich erstellt werden. Dies soll neben einer besseren Übersichtlichkeit dazu beitragen, dass die Sportvereine und -verbände möglichst alle ihnen zustehenden Möglichkeiten nutzen.

In diesen unruhigen Zeiten gibt den Verbänden auch die BSG als Fördergeber ein Stück weit Sicherheit. So müssen bis auf weiteres Umwidmungen, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus begründet werden, nicht mehr von der Geschäftsführung der BSG genehmigt werden. Diese sind hiermit von der BSG automatisch pauschal genehmigt. Trotzdem müssen Sie aber, wie bisher, bei der BSG im Fördermanagement System online eingegeben werden.

Sollte es trotz Umschichtungen und Umwidmungen am Jahresende nicht möglich sein, die gesamte Förderung des Jahres 2021 zu verbrauchen und ist das durch die Verbreitung des Coronavirus begründet, dann können auch Rücklagen gebildet werden. Die so begründeten Rücklagen gelten hiermit automatisch pauschal von der Geschäftsführung der BSG genehmigt. Sie müssen aber ebenfalls im Fördermanagement System online eingegeben werden.

Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2021, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich.

Eine Vorlage für eine Einverständniserklärung für die Teilnahme am Training finden Sie hier. Diese Einverständniserklärung ist eine reine Vorlage und muss von keinem Verein oder Verband verpflichtend eingeführt oder übernommen werden. Sie dient vor allem der Information der TeilnehmerInnen, da die Bestimmungen zur Einhaltung der Corona-Krise auf jeden Fall einzuhalten sind. Bei der Einverständniserklärung handelt es sich um einen Formulierungsvorschlag, der an Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann. Bei einer Lockerung der Voraussetzungen für die Teilnahme am Training wird empfohlen, entsprechende Präventionsmaßnahmen vorzusehen (z.B. bei medizinisches Personal muss beim Kontakt mit Infizierten gewährleistet sein, dass entsprechende Schutzausrüstung getragen wird oder Personen, die nach einer Quarantäne wieder am Training teilnehmen wollen, benötigen eine ärztliche Freigabe für die Teilnahme). Die grau markierten Passagen können von vorneherein an die Bedürfnisse des jeweiligen Verbandes/Vereines angepasst werden, sodass bei der Anwendung nur noch die gelb hinterlegten Passagen von den Teilnehmenden bzw. vom/von der gesetzlichen VertreterIn auszufüllen sind. Bitte beachten Sie, dass Sie bei Personen, deren personenbezogenen Daten Sie nicht bereits erhoben haben (die z.B. das erste Mal an einem Training teilnehmen und nicht Mitglied sind), auch ihren Verpflichtungen nach der Datenschutzgrundverordnung nachkommen müssen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Die Empfehlungen und Auskünfte wurden nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Es handelt sich um allgemein ableitbare Einschätzungen der Folgen dieser Ausnahmesituation. Trotz sorgfältiger Recherche zu den einzelnen Themen können wir angesichts der derzeitigen Häufung von Anfragen, der Ausnahmesituation, der unbeständigen Sachlage, die sich zum Teil täglich ändert, sowie dem oftmaligen Fehlen einschlägiger Judikatur, eindeutiger Rechtsvorschriften und gefestigter Rechtsprechung jedoch ausdrücklich keine Gewähr oder Haftung für eine etwaige gerichtliche Durchsetzbarkeit der Informationen übernehmen. Es wird daher an das Verantwortungsbewusstsein jeder Person appelliert.

Durch die Verordnung des Gesundheitsministers vom 13.5.2020 wurde mit 15.5.2020 für Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen die Beschränkung auf 10 Personen aufgehoben. Somit ist das physischen Zusammentreffen bei Sitzungen wieder möglich. Dabei wird das Einhalten der Schutzmaßnahmen für Kundenbereiche (mindestens zwei Meter Abstand) empfohlen. Da es aber aus organisatorischen Gründen (z.B. Verfügbarkeit von geeigneten Räumlichkeiten) dazu kommen kann, dass diese Sitzungen trotzdem nicht in dieser Form abgehalten werden können, besteht weiterhin die Möglichkeit der Verschiebung bzw. Abhaltung in Form einer Videokonferenz, wie im Folgenden erläutert.

Denn generell sieht das Bundesgesetz betreffend besondere Maßnahmen im Gesellschaftsrecht aufgrund von COVID-19 (Gesellschaftsrechtliche COVID-19-Gesetz (beschlossen im Zuge des 2 bzw. 4. COVID-19-Gesetze)), in welchem auch Vereine angeführt sind, vor, dass Versammlungen auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 verlegt werden können. Mit dem 8. COVID-19 Gesetz vom 5. Mai 2020 wurde das Gesellschaftsrechtliche COVID-19-Gesetz dahingehend ergänzt, dass Mitgliederversammlungen, an denen mehr als 50 Personen teilnahmeberechtigt sind, sogar bis Ende 2021 verschoben werden können.

Doch einerseits Sitzungen des Leitungsorgans des Verbandes/Vereines (z.B. Vorstandssitzungen) andererseits Versammlungen, die Beschlussfassungen, die das Vereinsgesetz bzw. die Statuten von Verbänden/Vereinen verpflichtend vorsehen (z.B. Wahl eines neuen Vorstandes, weil die Funktionsperiode ausläuft), müssen trotzdem abgehalten werden. Um dies, auch in Fällen, in denen nicht physisch zusammengekommen werden kann, zu ermöglichen, ist in §1 Art 32 2. COVID-2019 Gesetz festgehalten, dass Versammlungen von Organmitgliedern eines Vereins auch ohne physische Anwesenheit der TeilnehmerInnen durchgeführt werden können. Das Bundesministerin für Justiz (BMJ) hat dazu durch Verordnung nähere Regelungen betreffend die Durchführung dieser Versammlungen getroffen, die in folgenden Erlässen näher erläutert sind: https://www.justiz.gv.at/file/2c94848a6ff6ffb20170de903c3a403a.de.0/ejabl%20nr._59_2020.pdf bzw. https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Erlaesse/ERL_BMJ_20200424_2020_0_259_752/ERL_BMJ_20200424_2020_0_259_752.pdf

Diese Regelungen erlauben Verbänden/Vereinen, auch wenn dies die Statuten nicht vorsehen, Sitzungen (z.B. des Vorstandes) oder statutarisch vorgeschriebene Versammlungen (z.B. Generalversammlung) per Videokonferenz abzuhalten. Dies gilt auch, wenn es sich um eine Delegiertenversammlung handelt. In § 2 des oben angeführten Erlasses ist erläutert, wie dabei vorzugehen ist. Sind Videokonferenzen für Sitzungen mit wenigen TeilnehmerInnen (z.B. Vorstandssitzung) eine praktikable Möglichkeit der Interaktion, so können diese mit steigender Anzahl der TeilnehmerInnen (z.B. Generalversammlung) nicht mehr möglich bzw. zweckmäßig sein. Daher sieht die Verordnung vor, dass bei Generalversammlungen der Vorstand für Angelegenheiten, die eine Beschlussfassung durch die Generalversammlung bedürfen (z.B. Wahlen), eine schriftliche Abstimmung anordnen kann. Dies ist auch möglich, wenn die Statuten dies nicht vorsehen. Eine schriftliche Abstimmung kann auch auf elektronischem Weg (z.B. per E-Mail) erfolgen. Wie bei schriftlicher Abstimmung vorzugehen ist, ist in § 4 Abs. 2 bis 4 des Erlasses näher erläutert.

In Anbetracht des damit verbundenen Aufwandes wird empfohlen, die Beschlussfassung auf die Punkte zu beschränken, die keinen Aufschub erlauben (z.B. Wahlen bei Auslaufen der Funktionsperiode des Vorstandes). Die Verordnung tritt rückwirkend mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des COVID-19-Gesetzes in Kraft. Somit werden auch virtuelle Versammlungen, die zwischen 22.3. und 8.4.2020 stattgefunden haben, nachträglich legalisiert.

Die Möglichkeit zur „Corona-Kurzarbeit“ steht allen 15.000 Sportvereinen in Österreich offen! Darauf hat sich Sport Austria mit den Sozialpartnern verständigt. Zuvor war dies nur Vereinen der Fußball-Bundesliga möglich. Damit soll besonders Vereinen und Verbände geholfen werden, die sich aufgrund der finanziellen Situation mit Kündigungen ihrer MitarbeiterInnen beschäftigen müssen. Achtung: Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2020, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich. Wichtige Information: Die Unterschriftsfelder der Sozialpartner können bei der Antragstellung frei gelassen werden!

Informationen zur Kurzarbeitszeit:

Notwendige Formulare zur Antragsstellung:

Ausfüllhilfe zum Antragsformular

Generelle Information zum Zivildienst finden Sie auf der Webseite der Zivildienstagentur auf https://www.zivildienst.gv.at/

Generelle Informationen zum Präsenzdienst finden Sie auf der Webseite des Verteidigungsministeriums auf http://www.bundesheer.at/archiv/a2020/corona/index.shtml

Generelle Informationen für Arbeitgeber zu den Thema Zivil- oder Präsenzdienst finden Sie auf https://www.wko.at/service/faq-coronavirus-infos.html#heading_Arbeitsrechtliche_Informationen

Nähere Informationen zu einer Dienstfreistellung, um freiwillig bei einer Hilfsorganisation zu arbeiten, finden Sie auf https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Aussetzung_von_Arbeitsverhaeltnissen.html

Ob aufgrund der Coronakrise Miete oder Pacht entrichten zu ist, obwohl der Mietgegenstand nicht genutzt werden darf, kann pauschal und rechtsverbindlich so nicht gesagt werden und ist individuell zu betrachten. In Bezug auf Mietzinsminderung in Zusammenhang mit dem Coronavirus dürfen wir auf eine Information der Wirtschaftskammer verweisen: https://news.wko.at/news/wien/Information-zur-Mietzinsminderung-bei-Geschaeftsraummieten.html

Die Wirtschaftskammer wurde von der Bundesregierung mit der operativen Abarbeitung eines Härtefall-Fonds beauftragt. Dieser steht auch Personen, die nicht Mitglied der Wirtschaftskammer sind, zur Verfügung. Der Fonds ist eine rasche Erste-Hilfe Maßnahme für die akute finanzielle Notlage in der Corona-Krise. Er unterstützt all jene Selbstständigen, die Umsatzeinbußen haben, bei der Bestreitung ihrer Lebenshaltungskosten. Das Geld ist ein einmaliger Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden. Die Details zu den Voraussetzungen für eine Förderung sowie die Unterlagen, die Sie zur Beantragung der Förderung benötigen, finden Sie auf https://wko.at/haertefall-fonds

Unsere 15.000 gemeinnützigen Sportvereine und -verbände bieten seit Jahren unbezahlbare Leistungen, nicht zuletzt dank hunderttausender Ehrenamtlicher, die häufig seit Jahrzehnten ihre Tatkraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Solidarität, Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit haben den Sport in unseren Vereinen groß gemacht. Obwohl der Sportbetrieb eingestellt war bzw. teilweise ist, Eintrittsgelder oder Kursgebühren fehlen, müssen die Vereine weiterhin für Miete und Unterhalt ihrer Sportstätten oder Stornogebühren aufgrund der Coronakrise aufkommen. Gerade jetzt ist es daher wichtig, dass Sie Ihren Verein unterstützen und ihm treu und solidarisch gegenüber bleiben. Wir appellieren daher in der aktuellen Phase Mitglied zu bleiben und weiterhin den Mitgliedsbeitrag zu bezahlen, zumal dieser in der Regel insbesondere dazu dient, die laufenden Kosten des Vereinsbetriebs zu decken. Die Mitgliedsbeiträge sind meist knapp kalkuliert und berücksichtigen Kosten, die ganzjährig anfallen wie zum Beispiel Verbandsabgaben und Versicherungsbeiträge. Die Teilnahme am Sportbetrieb stellt nur einen Teil der mitgliedschaftlichen Rechte dar. Hier liegt mitunter auch ein Unterschied zu kommerziellen Anbietern. Nach dieser schwierigen Zeit wird auch Ihr Verein wieder im vollen Umfang für Sie da sein. Sie haben nicht ohne Grund Ihren Verein als Ihre sportliche Heimat gewählt. Geben Sie Ihrem Verein eine Zukunft und lassen Sie uns gemeinsam dieser Krise trotzen!

Lt. 6.3. (Fußnote 2) der Bundesrichtlinie Kurzarbeitsbeihilfe (KUA-COVID-19) sind geringfügig Beschäftigte nicht förderbar (Stand 25.3.2020).

Voraussetzung für den steuerfreien Bezug einer PRAE gem. § 49 Abs 3 Z 28 ASVG ist, dass die Tätigkeit, in deren Rahmen die PRAE bezahlt wird, nicht den Hauptberuf und nicht die Hauptquelle der Einnahmen bildet. Es muss also einen anderen Hauptberuf geben und die Einnahmen daraus werden wohl höher als die gewährte PRAE sein müssen. Es muss ich bei der Hauptbeschäftigung aber nicht zwangsläufig um eine Vollzeitbeschäftigung handeln. Wird also der Hauptberuf in Kurzarbeit ausgeübt, so kann trotzdem im Rahmen der Nebenbeschäftigung eine sozialversicherungsfreie PRAE bezahlt werden, sofern diese nicht höher ist als die Einnahmen aus dem Hauptberuf. Nach § 3 Z 16c EStG gibt es diese Einschränkung (Nebentätigkeit) gar nicht, daher kann die PRAE auch bei Kurzarbeit steuerfrei ausbezahlt werden. Wir weisen allerdings darauf hin, dass die PRAE eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung darstellt. Die Tätigkeit muss daher dergestalt sein, dass mit ihr auch tatsächlich Reiseaufwendungen zumindest dem Grunde nach verbunden sind.

Für Fördernehmer der Bundes-Sport GmbH (BSG) sind etwaig anfallende Stornogebühren in Zusammenhang mit dem Coronavirus in der BSG abrechenbar. Trotzdem wird erwartet zunächst mit dem Reiseveranstalter, insbesondere bei Reisen in Gebiete, für die eine aktuelle Reisewarnung des Außenministeriums gilt, eine Kulanzlösung ohne das Zahlen von Stornogebühren anzustreben. Vor einer endgültigen Absage einer sportlichen Aktivität (Reise zu Trainingslager oder Wettkampf), die grundsätzlich von der BSG gefördert wird, ist mit dem Geschäftsführer Sport der BSG, Mag. (FH) Clemens Trimmel, Kontakt aufzunehmen (office@austrian-sports.at; +43 1 50 32 344).

Diesbezüglich ist auf den zwischen den TeilnehmerInnen und dem Verein abgeschlossenen Vertrag über die Kursbeiträge zu verweisen. Grundsätzlich wird zu prüfen sein, aus welchem Grund die Absage erfolgt ist (siehe Frage zur höheren Gewalt) bzw. ob in den Verträgen die Möglichkeit, einen Ersatztermin anbieten zu können, enthalten ist. Liegt höhere Gewalt vor, hängt es von der konkreten Vertragsgestaltung ab, ob und wie diese (vor allem hinsichtlich Rückzahlung/Ersatztermine) geregelt ist.

Das Europäische Verbraucherzentrum stellt Informationen zu Problemen und Rechten in Bezug auf den Coronavirus bei Pauschalreisen, Einzelbuchungen und für Reisende, die bereits unterwegs sind, zur Verfügung (https://europakonsument.at/). Zudem haben das Sozialministerium und der Verein für Konsumenteninformation eine Hotline für Fragen rund ums Reisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingerichtet. Die Hotline ist täglich (auch am Wochenende) von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 201211 erreichbar.

Höhere Gewalt ist dann anzunehmen, wenn ein außergewöhnliches Ereignis von außen einwirkt, das nicht in einer gewissen Regelmäßigkeit vorkommt bzw. zu erwarten ist und selbst durch äußerste zumutbare Sorgfalt weder abgewendet noch in seinen Folgen unschädlich gemacht werden kann. Unabwendbar ist aber auch jedes nicht außergewöhnliche Ereignis, das trotz aller erdenklichen Sachkunde und Vorsicht nicht abgewendet werden kann. Grundsätzlich werden Epidemien bzw. auch allgemeine umfangreiche behördliche Maßnahmen als höhere Gewalt anzusehen sein.

Allgemeine Information und Unterstützung

Die im Rahmen von „Corona-Tests“ anfallenden Tätigkeiten (z.B. Rachen-Nasen-Abstrich, Auswertung von Befundergebnissen) sind medizinischem Fachpersonal vorbehalten.
Informationen, welche berufsrechtliche Ermächtigung dafür notwendig ist, finden Sie hier
Informationen zur notwendigen ärztlichen Anweisung finden Sie hier

Welche Stellen berechtigt sind Bestätigungen über negative Testergebnisse auszustellen, entnehmen Sie dem Informationsschreiben des Gesundheitsministeriums

Bei den „Corona-Tests“ werden unterschiedliche Testarten unterschieden. Einerseits gibt es direkte Nachweisverfahren, wie PCR-Tests und Antigen-Tests, andererseits Antikörper-Tests, die vor allem dem Nachweis einer vorangegangenen Infektion dienen. Wann welcher Test eingesetzt wird, sollte immer in Absprache mit einem Arzt/einer Ärtzin erfolgen. Nähere Informationen zu den unterschiedlichen Testarten finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums.

Im Sportbereich sind gemäß COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung sowohl PCR-Tests als auch Antigen-Tests zulässig. Die Probenabnahme muss durch medizinisches Fachpersonal erfolgen.

PCR-Testungen: Sonderkonditionen für Sport

Folgende Labors bieten spezielle Konditionen für Sportvereine/-verbände:

Weitere Labors, die SARS-CoV-2-Tests durchführen, können der Liste des Gesundheitsministeriums entnommen werden.

Antigen-Testungen: Sonderkonditionen für Sport

Webshop HVD Life Science

Webshop C-Tex (Die Sonderkonditionen für Sportvereine sind nach Registrierung und Freischaltung im Webshop ersichtlich.)

Kostenlose Corona-Testungen: öffentliche Teststraßen und Apotheken

Die Bundesländer bieten unterschiedliche kostenloseTestmöglichkeiten an. Nähere Informationen zu Ihrem Bundesland finden Sie hier.

Weitere kostenlose Testmöglichkeiten gibt es in ausgewählten Apotheken. Die Liste der Apotheken, die kostenlose Tests anbieten, finden Sie hier.

 

Weitere Tests, die die durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Abstimmung mit dem Robert-Koch Institut (RKI) festgelegte Mindestkriterien erfüllen

Die Registrierung muss generell vorab online erfolgen. Den Link zu den Formularen, Ausnahmen von der Registrierung und weiteren hilfreichen Informationen finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums.

Auch wenn Schulungen für diesen Bereich nicht verpflichtend vorgeschrieben sind, empfehlen wir, sich in diese Richtung fortzubilden bzw. zu informieren. Eine Möglichkeit bietet der Online-Ausbildungskurs des Roten Kreuzes: https://www.roteskreuz.at/wien/veranstaltungssicherheit/covid-19-beauftragter

Sport Austria konnte mit dem Wiener Roten Kreuz eine Kooperation erzielen – somit gilt für alle Sport Austria-Mitglieder ein vergünstigter Preis für die Online Kurse zur/zum COVID-19-Beauftragten. Sie können diesen 4 Stunden Online Kurs für € 119,- (statt € 149,-) buchen. Link zur Anmeldung: https://kursbuchung.wrk.at/versteckte-seiten/kurssuche/?kathaupt=11&knr=20C0VID19B&kursname=Bundessportorganisation+C0V19+Beauftragter

Sie können sich jederzeit anmelden, es muss kein spezieller Termin ausgewählt werden, da dieser Kurs zu jedem Zeitpunkt von den TeilnehmerInnen absolviert werden kann. Ablauf:

  • Anmeldung über den Link zu keinem der angeführten Termine
  • Eingangsbestätigung wird per Mail an den/die TeilnehmerIn versendet
  • Am nächsten Werktag wird die Anmeldebestätigung mit dem Link zum Online Kurs versendet
  • Ab diesem Zeitpunkt kann der Kurs zu jeder Zeit absolviert werden
  • Nach Absolvierung kann der/die TeilnehmerIn das Zertifikat ausdrucken

Contact Tracing Apps sind neben organisatorischen Maßnahmen, wie gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem oder dokumentierte Teilnahme, eine geeignete Möglichkeit, um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können. Das Gesundheitsministerium bewertet diese als ideale Ergänzung des bestehenden manuellen behördlichen Contact Tracings. Das Österreichische Rote Kreuz biete mit der „Stopp Corona“-App eine kostenlose allgemeine Version an. Für Vereine bietet z.B. der Ticketanbieter Absolut Tickets eine kostenlose App an. Nähere Infos finden Sie unter www.vereinstix.at.

Folgende Formulierung kann z.B. für die Absage von Veranstaltungen genutzt werden:
„Der aktuellen Verordnung des Gesundheitsministeriums folgend und zur Minimierung des Ansteckungsrisikos mit Covid-19 muss die Veranstaltung NN am DD.MM.JJJJ um HH:MM leider abgesagt werden.“

Diesbezüglich ist auf die jeweiligen Wettkampfordnungen bzw. allenfalls zwischenzeitig ergehenden oder ergangenen Beschlüsse des Meisterschaftsveranstalters zu verweisen.

Ängste, Sorgen, Isolation - die aktuelle Coronavirus-Pandemie und die damit einhergehende Quarantäne und häusliche Isolation stellt die Menschen in Österreich vor völlig neue Herausforderungen. COVID-19 beeinflusst unser aller Leben und auch unseren Umgang mit unseren PartnerInnen, Kindern, Familie und FreundInnen oder ArbeitgeberInnen. Um in der aktuellen Krise so gut wie möglich zu helfen, hat der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) ein Informationsblatt erstellt, das zeigt, wie man mit Hilfe der Psychologie die Quarantäne und häusliche Isolation trotz Einschränkungen gut überstehen kann: www.boep.or.at/download/5e70a6b23c15c85df5000007/20160317_COVID-19_Informationsblatt.PDF

Das Bundesnetzwerk Sportpsychologie unterstützt AthletInnen in dieser herausfordernden Zeit, die auch von Absagen von Sportveranstaltungen geprägt ist: www.sportpsychologie.at/das-netzwerk/kompetenzzentren/bundeslandeskompetenzzentren-oebs-team/

Sport Austria ist in Austausch mit dem Ministerium und versucht mit ExpertInnen die auftauchenden Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und den Folgen der erlassenen Verordnung zu beantworten. Ziel ist es, Ihre Fragen zu sammeln, abzuklären und dann auf unserer Website zu publizieren. Schicken Sie uns Ihre Fragen bitte an office@sportaustria.at Auch das Sportministerium hat eine Hotline eingerichtet: https://www.bmkoes.gv.at/Themen/Corona/H%C3%A4ufig-gestellte-Fragen-Sport-Veranstaltungen.html

Im Internet finden sich viele Informationen zum Coronavirus. Informationen aus erster Hand erhalten Sie u.a. beim Gesundheitsministerium auf https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html Eine Hotline zu Fragen rund um den Coronavirus der AGES wurde eingerichtet: 0800 555 621 (24 Stunden täglich erreichbar). Weitere Kontaktstellen auch für Arbeitgeber und -nehmer finden Sie zusammengefasst auch auf orf.at/corona/stories/3158087/