Sport Austria - Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich.

Mentale TrainerInnenkompetenzen - Stärkende Routinen und ihre Auswirkungen auf die AthletInnen

28. November 2020, 09:00 - 12:00
Vortragende(r): Dr. Patrick Bernatzky und Mag. Simon Brandstätter
Max. TeilnehmerInnenzahl: 50

Achtung Warteliste! Dieser Workshop ist bereits ausgebucht!

Diese TrainerInnenfortbildung findet als Videokonferenz statt.

Für die Teilnahme benötigen Sie einen Computer mit stabiler Internetverbindung, einen Lautsprecher und ein Mikrofon bzw. ein Headset und eine Kamera.

Inhalt:

1. Teil: TrainerInnenkompetenzentwicklung (Brandstätter)

Trainer*innen brauchen mentale Kompetenzen, um sich und andere zu führen, um eine Weiterentwicklung im Sport zu fördern und zu unterstützen.

Es braucht die Reflexion, in wie weit man als Trainer*in Führung lebt, wie sehr man für die Beziehungsgestaltung zu den Sportler*innen Verantwortung übernimmt, wie man ein leistungsförderliches Lernumfeld schafft, welche Grundannahmen man gegenüber den Sportler*innen hat und an welchen Werten man sich orientiert. 

Dazu braucht es eine Klarheit über die Funktion und Rolle, über das Autoritätsverständnis und darüber, Machtkämpfe im Trainingsprozess aber auch in Wettkämpfen zu reduzieren, um die Eigenverantwortung der Sportler*innen zu erhöhen.

Alles, um seine eigene Energie konstant hoch zu halten sowie auch die Leistung der Sportler*innen zu erhöhen.

Stärke statt Macht!

2. Teil: Stärkende Routinen und die Auswirkung auf die AthletInnen (Bernatzky)

Der Beitrag beschreibt die Funktion und Wirkung von Routinen aus der mentalen Perspektive.

Routinen sind  Ressourcen für den Aufbau mentaler (Wettkampf)Stabilität im Leistungssport. Eine Wettkampfroutine ist ein integraler Bestandteil des Repertoires, um optimale Voraussetzungen für die Performance zu schaffen.

Welche unterschiedlichen Funktion und Wirkung haben nun Routinen? Geben sie den Athleten*innen eine Struktur und Orientierung, um sich zu regulieren und stabilisieren? Dienen sie als Handwerkszeug, um bei etwaigen Störung zu Re-fokussieren?

Ist das Beibehalten von Routinen immer sinnvoll und wann erscheint es notwendig, Routinen flexibel zu handhaben oder zu verändern? Gibt es übergeordnete Bestandteile optimaler Routinen? Welche Informationen zu bestehenden Routinen sind im Rahmen der Trainer*in-Athlet*in-Beziehung auszutauschen, damit eine optimale Kommunikation für das (Wettkampf-)Coaching entwickelt werden kann?

Achtung Warteliste! Dieser Workshop ist bereits ausgebucht!

Anmeldung möglich ab: 13. Oktober 2020

Anmeldung unter: https://response.questback.com/sterreichischebundessportorgan/wiq8pvouj5